NÖ: 123 Millionen Euro an EU-Mitteln für Investitionen in Wachstum und Beschäftigung

15. Januar 2015 Drucken
NÖ: 123 Millionen Euro an EU-Mitteln für Investitionen in Wachstum und Beschäftigung
Gemessen an seiner Bevölkerung erhält Niederösterreich überproportional viel Geld aus dem österreichischen EU-Fördertopf. |© Andreas Hermsdorf / pixelio.de © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die Europäische Kommission hat kürzlich das neue EU-Förderprogramm „Investition in Wachstum und Beschäftigung (IWB) Österreich 2014-2020“ genehmigt. Die österreichischen Bundesländer, darunter auch Niederösterreich, teilen sich insgesamt rund 536 Millionen Euro EU-Mittel zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in den österreichischen Regionen. Für Niederösterreich werden rund 123 Millionen Euro von Seiten der Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Die […]

Die Europäische Kommission hat kürzlich das neue EU-Förderprogramm „Investition in Wachstum und Beschäftigung (IWB) Österreich 2014-2020“ genehmigt. Die österreichischen Bundesländer, darunter auch Niederösterreich, teilen sich insgesamt rund 536 Millionen Euro EU-Mittel zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in den österreichischen Regionen. Für Niederösterreich werden rund 123 Millionen Euro von Seiten der Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Die EU-Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dotiert und mit nationalen Mitteln kofinanziert. Erste Projekte können ab Mitte 2015 gestartet werden.

Unterstützung für Ziel 2-Regionen

Mit der finanziellen Unterstützung der Ziel 2-Regionen durch die Programme zur „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ seitens der Europäischen Union ist ein zentrales niederösterreichisches Anliegen erfüllt worden, das in den ursprünglichen Überlegungen der Europäischen Kommission nicht vorgesehen war.

Gemessen an seiner Bevölkerung erhält Niederösterreich überproportional viel Geld aus dem österreichischen EU-Fördertopf und besitzt nach der Steiermark den zweitgrößten EU-Programmteil innerhalb Österreichs. Mit den Geldern sollen ab 2015 vor allem Projekte in den Bereichen „Forschung, Entwicklung und Technologie“, „Klimaschutz und Energie“ sowie „Innovation in kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)“ gefördert werden. In diesem Rahmen sind etwa Maßnahmen zur Entwicklung des Technologiestandorts Niederösterreich, Unterstützung von Kooperationen zwischen KMU’s, Umwelt- und Energiemaßnahmen in Betrieben oder die Unterstützung der Mobilität in niederösterreichischen Gemeinden förderbar.