Immobilien und Gold gelten immer noch als die sichersten Häfen für Anleger

23. Januar 2015 Drucken

Durch die Loslösung des Schweizer Franken vom Euro hat das Thema Geldanlage neue Bedeutung erlangt. Der Statistik-Dienstleiter Statista wollte wissen, wie die Bewohner Deutschlands über verschiedene Formen der Geldanlage denken. Rückschlüsse auf österreichische Anleger sind erlaubt. Auf die Frage, wie sie im Fall einer verschärften Eurokrise ihr Geld anlegen würden, antwortete rund ein Drittel , es […]

Infografik: Pläne und Erfahrungen zum Thema Geldanlage | Statista

Durch die Loslösung des Schweizer Franken vom Euro hat das Thema Geldanlage neue Bedeutung erlangt. Der Statistik-Dienstleiter Statista wollte wissen, wie die Bewohner Deutschlands über verschiedene Formen der Geldanlage denken. Rückschlüsse auf österreichische Anleger sind erlaubt. Auf die Frage, wie sie im Fall einer verschärften Eurokrise ihr Geld anlegen würden, antwortete rund ein Drittel , es in Immobilien zu investieren. Rund 25 Prozent wählen das weiterhin beliebte Gold. Firmenanteile oder Fremdwährungen hingegen scheinen den wenigsten attraktiv. 

Negative Erfahrungen

Das könnte auch an schlechten Erfahrungen liegen. Denn Statista wollte auch wissen, mit welcher Anlagenform die Befragten schon einmal im für sie selbst nennenswerten Umfang Geld verloren haben. Über 20 Prozent antworteten hier mit „Aktien oder Firmenanteile. Immobilien, Fremdwährungen und Gold wurden von jeweils weniger als fünf Prozent der Befragten genannt. Aber: Immerhin fast drei Viertel gaben an, bislang noch gar keine solchen negativen Erfahrungen gemacht zu haben. 

Anlagefrage stellt sich für viele gar nicht

Das muss aber nicht zwingen positiv sein, denn vielen fehlt offenbar auch einfach das nötige Geld, um es anlegen zu können. 44 Prozent antworteten auf die erstgenannte Frage, sie würden ihr Geld bei einer neuen Krise gar nicht anlegen oder hätten keine Reserven, die dafür in Frage kommen. Statista befragte für die beschriebene Untersuchung Ende vergangenen Jahres 1.000 Personen über ein Online-Panel. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung Deutschlands zwischen 14 und 64 Jahren.