Neues „Pfusch“-Merkblatt für Gastronomie und Hotels

24. Februar 2015 Drucken
Neues „Pfusch“-Merkblatt für Gastronomie und Hotels
Eine Grundvoraussetzung für die Annahme familienhafter Mitarbeit ist bei den meisten Familienangehörigen die vereinbarte Unentgeltlichkeit der Tätigkeit. |© APA © APA

Bei der steuerlichen Handhabe der Beschäftigung von Familienangehörigen in der Gastronomie und in Hotels haben in den vergangenen Jahren die Streitfälle mit den Steuerbehörden zugenommen. Mit einer gemeinsamen Broschüre von Sozialpartnern, Gebietskrankenkassen und Ministerien sollen nun die Missverständnisse ausgeräumt werden. Dienstverhältnis verlangt nach Bezahlung Das „Merkblatt für familienhafte Mitarbeit in Betrieben“ hält laut Wirtschaftskammer fest, […]

Bei der steuerlichen Handhabe der Beschäftigung von Familienangehörigen in der Gastronomie und in Hotels haben in den vergangenen Jahren die Streitfälle mit den Steuerbehörden zugenommen. Mit einer gemeinsamen Broschüre von Sozialpartnern, Gebietskrankenkassen und Ministerien sollen nun die Missverständnisse ausgeräumt werden.

Dienstverhältnis verlangt nach Bezahlung

Das „Merkblatt für familienhafte Mitarbeit in Betrieben“ hält laut Wirtschaftskammer fest, dass Ehegatten, eingetragene Partner, Lebensgefährten und Kinder über kein Dienstverhältnis verfügen, wenn sie für die Arbeit kein Geld bekommen. Großeltern, die bereits eine Pension bekommen und gratis und ohne „Betriebsnotwendigkeit“ arbeiten, hätten ebenfalls kein Dienstverhältnis. Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft schränkt aber ein, dass der Leitfaden nur eine Richtschnur ist. Es gelte weiterhin, jeden Fall individuell zu betrachten. (APA)