Baustoffindustrie stagniert

06. März 2015 Drucken
Baustoffindustrie stagniert
Kies, Beton und Schotter: Der Umsatz der heimischen Baustoffindustrie stagnierte im Vorjahr. |© Asamer Baustoffe AG © Asamer Baustoffe

Die heimische Baustoffindustrie verzeichnete 2014 ein Umsatzwachstum von 1,53% und lag damit unter der Inflationsrate. Nach einem Umsatzrückgang von 0,91% im Jahr 2013, gab es im vergangenen Jahr einen leichten Anstieg auf EUR 3,32 Mrd. (+1,53%). Trotz des schwierigen Umfeldes gelang es, den Beschäftigtenstand mit rund 14.000 stabil zu halten, wie der Fachverband für die […]

Die heimische Baustoffindustrie verzeichnete 2014 ein Umsatzwachstum von 1,53% und lag damit unter der Inflationsrate. Nach einem Umsatzrückgang von 0,91% im Jahr 2013, gab es im vergangenen Jahr einen leichten Anstieg auf EUR 3,32 Mrd. (+1,53%). Trotz des schwierigen Umfeldes gelang es, den Beschäftigtenstand mit rund 14.000 stabil zu halten, wie der Fachverband für die Stein- und keramische Industrie informiert.

Zweite Jahreshälfte ohne Impulse

Keine Teilbranche konnte ihre guten Halbjahresergebnisse bestätigen. Viele Großprojekte wurden aufgrund des milden Winters im vergangenen Jahr auf die ersten beiden Quartale vorgezogen. Für das geringe Wachstum waren in erster Linie urbane Flächengestaltungsprojekte und nun teilwiese abgeschlossene große Infrastrukturprojekte verantwortlich. Mittelfristig machen der Branche vor allem EU-Ziele wie eine 50% Einsparungsvorgabe bei Primärrohstoffen bis 2020 zu schaffen.