Österreichs Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland werden immer enger

30. März 2015 Drucken
Österreichs Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland werden immer enger
Die Bande werden immer enger: Kein anderes EU-Land hegt so intensive Wirtschaftsbeziehungen zum Nachbarn wie Österreich zu Deutschland. |© Tim Reckmann/pixelio.de © Tim Reckmann/pixelio.de

Österreich hat im abgelaufenen Jahr 41 Prozent der Waren aus Deutschland eingeführt. Das ist der höchste Wert innerhalb aller 28 EU-Staaten, geht aus den am Freitag präsentierten Eurostat-Daten hervor. Bei den Exporten war Deutschland mit einem Anteil von 29 Prozent im Vorjahr ebenfalls der wichtigste Partner für Österreich.  Deutschland- und dann lange nichts In der […]

Österreich hat im abgelaufenen Jahr 41 Prozent der Waren aus Deutschland eingeführt. Das ist der höchste Wert innerhalb aller 28 EU-Staaten, geht aus den am Freitag präsentierten Eurostat-Daten hervor. Bei den Exporten war Deutschland mit einem Anteil von 29 Prozent im Vorjahr ebenfalls der wichtigste Partner für Österreich. 

Deutschland- und dann lange nichts

In der Importbilanz Österreichs folgen hinter Deutschland mit großem Abstand Italien mit 6 Prozent und die Schweiz (5 Prozent). Für die EU insgesamt war im Vorjahr China mit 18 Prozent das stärkste Importland. Dann kommen die USA (12 Prozent) und Russland (11 Prozent).

Auch der wichtigste Exportmarkt

Bei den Exporten war Deutschland mit einem Anteil von 29 Prozent im Vorjahr der wichtigste Partner für Österreich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag folgten gleichauf Italien und die USA (je 6 Prozent). Für die EU insgesamt lagen die USA mit 18 Prozent voran, gefolgt von China (10 Prozent) und der Schweiz (8 Prozent). Damit wies Österreich den zweithöchsten Anteil von Ausfuhren nach Deutschland unter den 28 EU-Staaten auf. Nur Tschechien lag mit 32 Prozent der Exporte nach Deutschland höher. Ungarn kam auf 28 Prozent, Polen auf 26 Prozent und die Niederlande erreichten 25 Prozent. Insgesamt stellte Deutschland für 16 EU-Länder den wichtigsten und für 21 Staaten einen der drei wichtigsten Zielländer für Warenausfuhren dar. (APA)