Bauern verdienten 2014 weniger als 2013

17. Juli 2015 Drucken
Bauern verdienten 2014 weniger als 2013
Die Lage am Milchsektor ist angespannt. |© Tim Reckmann/pixelio.de © Tim Reckmann/pixelio.de

Die heimischen Bauern haben 2014 im Schnitt weniger verdient als im Jahr davor. Die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe hatten ein durchschnittliches Einkommen von 23.370 Euro – das waren um 5 Prozent weniger als 2013. Der Grund dafür seien vor allem schlechte Witterungsbedingungen und die angespannte Lage auf wichtigen Absatzmärkten, teilte das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mit. […]

Die heimischen Bauern haben 2014 im Schnitt weniger verdient als im Jahr davor. Die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe hatten ein durchschnittliches Einkommen von 23.370 Euro – das waren um 5 Prozent weniger als 2013. Der Grund dafür seien vor allem schlechte Witterungsbedingungen und die angespannte Lage auf wichtigen Absatzmärkten, teilte das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mit.

Niedrige Preise für Getreide und Früchte

Für die Einkommensrückgänge waren laut Ministerium vor allem die niedrigeren Preise für Getreide, Öl- und Hackfrüchte sowie Tafeläpfel, aber auch die geringeren Erträge aus der Schweinehaltung ausschlaggebend.

Die Lage am Milchsektor sei „angespannt“. Der Sektor habe aber im abgelaufenen Jahr höhere Erzeugerpreise für Milch verbuchen können und von niedrigeren Aufwendungen profitiert.  Etwas angestiegen sind die Einkommen der Bergbauern. Die Betriebe verdienten 2014 im Schnitt um 3 Prozent mehr als 2013, jene mit der höchsten Erschwernis sogar um 14 Prozent mehr. Biobetriebe hätten ein Einkommensplus von 5 Prozent ausgewiesen.