Smart Meter: Weniger als 5 Prozent der Stromzähler sind „intelligent“

19. August 2015 Drucken
Smart Meter: Weniger als 5 Prozent der Stromzähler sind „intelligent“
Smart Meter machen Stromnetze flexibler. Sie liefern Verbrauchsdaten in regelmäßigen Abständen. |© Tim Reckmann/pixelio.de © Tim Reckmann/pixelio.de

In Österreich sind laut Regulierungsbehörde E-Control von den rund 5,8 Millionen Stromzählern mittlerweile 300.000 Smart Meter installiert. Mit der am Dienstag bekanntgegebenen Kooperation der Netzbetreiber im Westen Österreichs würden letztendlich 1,2 Millionen weitere digitale Geräte dazukommen. Netzbetreiber Westösterreichs kooperieren bei Smart Meter Die gemeinsame Ausschreibung für die sogenannten „intelligenten“ Stromzähler von Salzburg Netz GmbH, Innsbrucker […]

In Österreich sind laut Regulierungsbehörde E-Control von den rund 5,8 Millionen Stromzählern mittlerweile 300.000 Smart Meter installiert. Mit der am Dienstag bekanntgegebenen Kooperation der Netzbetreiber im Westen Österreichs würden letztendlich 1,2 Millionen weitere digitale Geräte dazukommen.

Netzbetreiber Westösterreichs kooperieren bei Smart Meter

Die gemeinsame Ausschreibung für die sogenannten „intelligenten“ Stromzähler von Salzburg Netz GmbH, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, TINETZ-Stromnetz Tirol AG und Vorarlberger Energienetze GmbH wird von der Behörde E-Control positiv gesehen. Die vier Netzbetreiber Westösterreichs wollen bei den sogenannten „intelligenten“ Stromzählern, den Smart Meter, kooperieren. Unter dem Namen „Kooperation Smart Meter West“ planen die Netzbetreiber die gemeinsame Ausschreibung von rund 1,2 Millionen intelligenten Stromzählern, teilten die Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit.

Vergabe ab Ende August 2016

Das mehrstufige Verfahren soll im November 2015 starten. Ende August 2016 wird der Bestbieter feststehen, erklärten die Netzbetreiber Westösterreichs bestehend aus Salzburg Netz GmbH, Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft, TINETZ-Stromnetz Tirol AG und der Vorarlberger Energienetze GmbH. Die Salzburg AG wurde mit der operativen Abwicklung des Vergabeverfahrens beauftragt.

Netzbetreiber wollen Einkaufsposition stärken

Durch die gemeinsame Beschaffung erhoffe sich die „Kooperation Smart Meter West“ Mengen- und Skaleneffekte. Der zukünftige Einsatz eines einheitlichen Systems soll die Marktposition der Netzbetreiber gegenüber Herstellern nachhaltig stärken. In weiterer Folge könnte beim Betrieb der Systeme kooperiert und die Nutzung weiterer Synergien im Smart Metering-Bereich angedacht werden, hieß es von den Verantwortlichen. (APA) Mehr zum Thema: