Studie: Industrie 4.0 vom Mittelstand als Chance unterschätzt

27. Oktober 2015 Drucken

Die Chancen der Digitalisierung und der damit verbundenen vernetzten Geschäftswelt mit automatisierten Produktionsbereichen werden von der mittelständischen Wirtschaft 2015 noch unterschätzt. So sehen sich nur 31 Prozent der Befragten einem zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Das hat Expense Reduction Analysts, eine internationale Beratungsgesellschaft für Kostenmanagement, in einer repräsentativen europäischen Studie herausgefunden. Kosteneinsparungen finanzieren vierte industrielle Revolution „Dass […]

Industrie 4.0 wird alle Unternehmensbereiche verändern. |©  Lupo/pixelio.de

Industrie 4.0 wird alle Unternehmensbereiche verändern. |© Lupo/pixelio.de

Die Chancen der Digitalisierung und der damit verbundenen vernetzten Geschäftswelt mit automatisierten Produktionsbereichen werden von der mittelständischen Wirtschaft 2015 noch unterschätzt. So sehen sich nur 31 Prozent der Befragten einem zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Das hat Expense Reduction Analysts, eine internationale Beratungsgesellschaft für Kostenmanagement, in einer repräsentativen europäischen Studie herausgefunden.

Kosteneinsparungen finanzieren vierte industrielle Revolution

„Dass nur ein Drittel des Mittelstandes den verschärften Wettbewerb durch Industrie 4.0 wahrnimmt und fast 40 Prozent der Unternehmen sich nicht stärker als bisher angreifbar fühlen, überrascht“, ist das Fazit der Studienautoren. So zeigt die Mittelstandsstudie „Zukunftsvision: Sind Sie reif für Industrie 4.0?“ auch, dass über 82 Prozent der Befragten der Meinung sind, die Folgen der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft werden nicht nur die Produktion, sondern alle Unternehmensbereiche nachhaltig verändern.

Industrie 4.0 hat die höchste Investitionspriorität für Unternehmen, die eine konkrete Vorstellung von Industrie 4.0 haben. Um die erfolgreiche Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten, kommen dabei insbesondere Kosteneinsparungen bei der Finanzierung von Industrie 4.0-Projekten eine besondere Rolle zu. Ein Drittel der Mittel (31 Prozent) kommt dabei aus Geldern, die über Kostenmanagementprogramme gewonnen worden sind. Damit ist dieses Instrument deutlich bedeutender als zum Beispiel kreditfinanzierte Investitionsmittel (14 Prozent).