NEWSROOM-Wissen: Wann erlaubt das Kontenregister die Konteneinsicht?

02. November 2015 Drucken

Unter der Bezeichnung „Bankenpaket“ wurde – unter anderem – begleitend zur Steuerreform das Kontenregister- und Konteneinschaugesetz beschlossen. Das Register wird nur die externen Daten, aber keine Kontostände oder Umsätze ausweisen. Dazu braucht es einen richterlichen Beschluss auf Konteneinsicht. Die Wiener Steuerberatungskanzlei Hübner und Hübner informiert im aktuellen Newsletter. Übersicht über Bürgerkonten Die Einführung eines zentralen Kontenregisters […]

Zur Kontoeinsicht braucht es nach wie vor einen richterlichen Beschluss. |© Andreas Morlok/pixelio.de

Zur Konteneinsicht braucht es nach wie vor einen richterlichen Beschluss. |© Andreas Morlok/pixelio.de

Unter der Bezeichnung „Bankenpaket“ wurde – unter anderem – begleitend zur Steuerreform das Kontenregister- und Konteneinschaugesetz beschlossen. Das Register wird nur die externen Daten, aber keine Kontostände oder Umsätze ausweisen. Dazu braucht es einen richterlichen Beschluss auf Konteneinsicht. Die Wiener Steuerberatungskanzlei Hübner und Hübner informiert im aktuellen Newsletter.

Übersicht über Bürgerkonten

Die Einführung eines zentralen Kontenregisters soll dazu dienen, für Behörden eine vollständige Übersicht über die vorhandenen Bankkonten einer Person im Einlagengeschäft, Girogeschäft und im Bauspargeschäft sowie über Depots, die in Österreich geführt werden, zu erhalten.

Konteneinsicht – zeigt Kontostand und Kontobewegung

In Zukunft besteht für die Finanzverwaltung im Abgabenverfahren die Möglichkeit, Bankinformationen von Abgabepflichtigen zu erhalten. Zum Rechtsschutz der von der Konteneinsicht betroffenen Person muss ein Richter des Bundesfinanzgerichts die Konteneinsicht innerhalb von drei Tagen genehmigen. Gegen diese Entscheidung kann Rekurs erhoben werden.

 

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