Zielpunkt-Insolvenz: Erste Bank und Sparkassen finanzieren Mitarbeiterentgelt kostenlos vor

26. November 2015 Drucken

Erste Bank stellt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von der Insolvenz des Unternehmens Zielpunkt betroffen sind, ab sofort einen zinsfreien Überziehungsrahmen in der Höhe von bis zu drei Monatsgehälter bereit. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Gehälter – auch jenes für November – vom Insolvenzentgelt-Fonds nach persönlicher Antragstellung – aber erst […]

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zielpunkt, die auf das Geld des Insolvenzausgleichsfonds warten müssen, erhalten kostenfrei einen Überziehungsrahmen. |© APA

Mitarbeiter von Zielpunkt, die auf Geld des Insolvenzausgleichsfonds warten müssen, erhalten kostenfrei einen Überziehungsrahmen. |© APA

Erste Bank stellt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von der Insolvenz des Unternehmens Zielpunkt betroffen sind, ab sofort einen zinsfreien Überziehungsrahmen in der Höhe von bis zu drei Monatsgehälter bereit. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Gehälter – auch jenes für November – vom Insolvenzentgelt-Fonds nach persönlicher Antragstellung – aber erst mit einiger Verzögerung. 

 Vor Weihnachten

Den Mitarbeitern von Zielpunkt, die sich derzeit unverschuldet in einer schwierigen finanziellen Situation befinden, wollen Erste Bank und Sparkassen Sicherheit geben, dass Ihnen während der Weihnachtszeit die Abdeckung der üblichen Kosten möglich ist. Der Überziehungsrahmen wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Erfahrungen

Im September 2015 hat die Erste Bank und Sparkassen Gratis-Konten für Asylsuchende angeboten. Mittlerweile konnte rund 1000 Flüchtlingen geholfen werden. 2013 wurde den ebenfalls von der Arbeitgeber-Insolvenz betroffenen Mitarbeitern von Dayli und der Alpine mit einem kostenlosen Überziehungsrahmen ausgeholfen. Die Erste Bank betreut rund ein Drittel der betroffenen Zielpunktmitarbeiterinnen und Mitarbeiter.