NEWSROOM-Wissen: Wann sind Spenden steuerlich absetzbar

27. November 2015 Drucken

An begünstigte Institutionen sind Spenden aus dem Betriebsvermögen  bis maximal 10% des Gewinns des laufenden Wirtschaftsjahres steuerlich absetzbar. Als Obergrenze gilt der Gewinn vor Berücksichtigung des Gewinnfreibetrags. Damit derartige Spenden noch im Jahr 2015 abgesetzt werden können, müssen sie bis spätestens 31.12.2015 geleistet werden, wie die Kanzlei Eva Pernt erinnert.  Katastrophenspenden unbegrenzt absetzbar bei werblicher […]

Bei Naturkatastrophen (auch international) sind Spenden unbegrenzt absetzbar. Voraussetzung:; eine werbliche. Nutzung. |© ruhaltinger

Bei Naturkatastrophen (auch international) sind Spenden unbegrenzt absetzbar. Voraussetzung ist eine werbliche. Nutzung. |© ruhaltinger

An begünstigte Institutionen sind Spenden aus dem Betriebsvermögen  bis maximal 10% des Gewinns des laufenden Wirtschaftsjahres steuerlich absetzbar. Als Obergrenze gilt der Gewinn vor Berücksichtigung des Gewinnfreibetrags. Damit derartige Spenden noch im Jahr 2015 abgesetzt werden können, müssen sie bis spätestens 31.12.2015 geleistet werden, wie die Kanzlei Eva Pernt erinnert. 

Katastrophenspenden unbegrenzt absetzbar bei werblicher Wirkung

Zusätzlich zu diesen Spenden sind als Betriebsausgaben auch Geld- und Sachspenden im Zusammenhang mit der Hilfestellung bei (nationalen und internationalen) Katastrophen (insbesondere bei Hochwasser-, Erdrutsch-, Vermurungs- und Lawinenschäden) absetzbar. Hier gibt es für die Beitragshöhe keine Begrenzung.  Voraussetzung ist, dass sie als Werbung entsprechend vermarktet werden (zB durch Erwähnung auf der Homepage oder in Werbeprospekten des Unternehmens).

Auch Sponsoring ist absetzbar

Steuerlich absetzbar sind auch Sponsorbeiträge an diverse gemeinnützige, kulturelle, sportliche und ähnliche Institutionen (Oper, Museen, Sportvereine etc), wenn damit eine angemessene Gegenleistung in Form von Werbeleistungen verbunden ist. Bei derartigen Zahlungen handelt es sich dann nämlich nicht um Spenden, sondern um echten Werbeaufwand.

 

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