EU und Vietnam: Freihandelsabkommen rückt näher

07. Dezember 2015 Drucken

Die Europäische Union und Vietnam haben kürzlich nach über zweijährigen Verhandlungen die Gespräche über ein Freihandelsabkommen erfolgreich beendet. Es ist das erste Freihandelsabkommen mit einem Entwicklungsland und einem neuen Mechanismus für Investorenschutz. Nun müssen noch interne technische Einzelheiten erörtert werden, um den rechtsgültigen Text des Abkommens zur Unterzeichnung und Ratifizierung fertigstellen zu können. Kein Zoll […]

Die EU war 2014 zeitgrößter Handelspartner des Vietnams. |© Janusz Klosowski/pixelio.de

Die EU war 2014 zeitgrößter Handelspartner des Vietnams. |© Janusz Klosowski/pixelio.de

Die Europäische Union und Vietnam haben kürzlich nach über zweijährigen Verhandlungen die Gespräche über ein Freihandelsabkommen erfolgreich beendet. Es ist das erste Freihandelsabkommen mit einem Entwicklungsland und einem neuen Mechanismus für Investorenschutz. Nun müssen noch interne technische Einzelheiten erörtert werden, um den rechtsgültigen Text des Abkommens zur Unterzeichnung und Ratifizierung fertigstellen zu können.

Kein Zoll auf Textilien

Beide Seiten verständigten sich unter anderem auf den Wegfall von Zöllen auf Textilien, Lebensmittel und Maschinen. Eine gleichmäßige Liberalisierung beinhaltet eine Übergangsphase, damit Vietnam seine Standards anpassen kann. Die EU war 2014 der zweitgrößte Handelspartner für das asiatische Land. Waren im Wert von 28,2 Mrd. Euro wechselten zwischen den beiden Wirtschaftsräumen.

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