Die mobile Nutzung von Medienangeboten im Internet

12. Januar 2016 Drucken
Die mobile Nutzung von Medienangeboten im Internet
Apps steigern den Nutzerzuspruch zu Online-Radioprogrammen,|© Tony Hegewald/pixelio.de © Tony Hegewald/pixelio.de

85% der Bevölkerung nutzen das Internet. Insbesondere die mobile Internetnutzung hat innerhalb der letzten 12 Monate stark zugelegt: Via Tablet um 70% auf nun 29%, via Smartphone – trotz des höheren Ausgangsniveaus – immerhin noch um 17% auf 56%. Eng mit diesen Entwicklungen verbunden ist die Mediennutzung über Online-Kanäle. Vor allem das Webradio hat deutlich gewonnen, […]

85% der Bevölkerung nutzen das Internet. Insbesondere die mobile Internetnutzung hat innerhalb der letzten 12 Monate stark zugelegt: Via Tablet um 70% auf nun 29%, via Smartphone – trotz des höheren Ausgangsniveaus – immerhin noch um 17% auf 56%. Eng mit diesen Entwicklungen verbunden ist die Mediennutzung über Online-Kanäle. Vor allem das Webradio hat deutlich gewonnen, heißt es im aktuellen Austrian Internet Monitor.

Radio feiert Comeback über Web-Dienste

Das Nutzerverhalten tendiert weiterhin in Richtung mobiles Internet. Ein Drittel der Internetnutzer hört Radio via Livestream, das sind um 18% mehr als noch vor einem Jahr. Es sind die 30-49-Jährigen, die überdurchschnittlich stark diesen Dienst nutzen – ebenso wie Männer und Höhergebildete. 19% greifen auf archivierte Radiosendungen On Demand zu – das ist um ein gutes Drittel mehr als 2014. Ein leicht positiver Trend zeigt sich auch beim Fernsehen via Livestream, dessen Nutzung innerhalb der letzten 12 Monate um 16% gestiegen ist und aktuell bei 29% der Internetnutzer liegt. Besonders hoch im Kurs steht Live-Fernsehen bei Männern und Personen unter 29 Jahren sowie mit Matura- oder Universitätsabschluss. Fernsehen on Demand verwenden hingegen nur 22% der Internetnutzer.

Bezahl-Dienste haben es unverändert schwer

Verhalten ist dagegen die Bereitschaft, für die Online-Mediennutzung zu bezahlen. So wäre nur etwa ein gutes Drittel der aktuellen Nutzerschaft bereit, die derzeit verwendeten Angebote auch zu nutzen, wenn sie dafür zur Kassa gebeten würden. Jene Minderheit, die bereit ist, für Online-Inhalte zu bezahlen, lässt sich vorwiegend durch hochwertige, anders nicht erhältliche Inhalte dazu motivieren, heißt mes im Austrian Internet Monitor von Integral.

 

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