Industrie 4.0 und der Arbeitsmarkt: Bürojobs verschwinden

20. Januar 2016 Drucken
Industrie 4.0 und der Arbeitsmarkt: Bürojobs verschwinden
© Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Die Digitalisierung von Arbeitsprozessen wird unterem Strich Millionen an Arbeitsplätzen kosten, heißt es in einem Bericht des World Economic Forums. Vor allem Back Office-Jobs in Dienstleistung und Verwaltung würden rationalisiert. Finden Sie am Textende  den Link zur Studie.  Fünf Millionen Jobs weniger Durch Digitalisierung und Roboterisierung – Industrie 4.0 – werden bis 2020 zwei Millionen neue […]

Die Digitalisierung von Arbeitsprozessen wird unterem Strich Millionen an Arbeitsplätzen kosten, heißt es in einem Bericht des World Economic Forums. Vor allem Back Office-Jobs in Dienstleistung und Verwaltung würden rationalisiert. Finden Sie am Textende  den Link zur Studie. 

Fünf Millionen Jobs weniger

Durch Digitalisierung und Roboterisierung – Industrie 4.0 – werden bis 2020 zwei Millionen neue Arbeitsplätze entstehen – aber sieben Millionen verloren gehen. Fünf Millionen Jobs sollen in den nächsten vier Jahren wegfallen, heißt es in einer Studie des Weltwirtschaftsforums. Die Prognose beruht auf einer Umfrage unter Topmanagern aus den 350 weltgrößten Konzernen.

Intelligente Mobilitätskonzepte machen viele Verkehrsberufe überflüssig

Die Umfrage des Weltwirtschaftsforums ortet die größten Umstellungsschwierigkeiten weniger bei Jobs in der Produktion als solchen in den Bereichen Verwaltung und Dienstleistung. In der produzierenden Industrie seien Abläufe schon weitgehend automatisiert. Am stärksten gefährdet sind Bürotätigkeiten, die bisher von der Automatisierung kaum erfasst wurden. Hinter den Büroberufen an zweiter Stelle in der Gefährdungsskala stehen Verkehrsberufe. Hier werden selbstfahrende Autos für ernste Jobprobleme beispielsweise bei Taxifahrern oder Lkw-Lenkern sorgen, heißt es in der Anlayse.

 

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