Die Vernetzung von Dingen wird zum Billionengeschäft der Zukunft

03. Februar 2016 Drucken
Die Vernetzung von Dingen wird zum Billionengeschäft der Zukunft
Vernetzung wird zum Hoffnungsgeschäft. |© Günther Gumhold/pixelio.de © Günther Gumhold/pixelio.de

Das Internet of Things bietet innovativen heimischen Unternehmen Chancen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsvorteile. Wachstumsmotor IoT In Fort Lauderdale, Florida fand vom 25. bis 28. Jänner die IOT Evolution Expo & Conference statt, die laut Veranstalter größte und umfassendste Konferenz rund um das Ecosystem des Internet of Things (IoT). Der Hype des IoT geht mit den […]

Das Internet of Things bietet innovativen heimischen Unternehmen Chancen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsvorteile.

Wachstumsmotor IoT

In Fort Lauderdale, Florida fand vom 25. bis 28. Jänner die IOT Evolution Expo & Conference statt, die laut Veranstalter größte und umfassendste Konferenz rund um das Ecosystem des Internet of Things (IoT). Der Hype des IoT geht mit den boomenden Wearables und dem vernetzten Heim vom Konsumgüterbereich aus. Der Wachstumsmotor wird in Zukunft aber vor allem die industrielle Anwendung sein, das sog. Industrial Internet of Things (IIoT). Der IoT-Markt ist riesig. Gab es 2010 noch fünf Milliarden vernetzter Dinge, so soll deren Zahl laut Intel von 16,3 Mrd. im Jahr 2015 auf 200 Mrd. Dinge bis 2020 ansteigen. Exponentiell nimmt damit die Anfälligkeit gegenüber Cyberattacken zu, dementsprechend wichtig war das Thema Cybersecurity. IIoT-Daten sind das Billionengeschäft der Zukunft. McKinsey schätzt 2025 die möglichen globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Internet of Things je nach Brancheneinsatz jährlich zwischen 3,9 Billionen USD bis 11,1 Billionen USD. Die größten IoT-Anwender werden Unternehmen sein. Das IIoT erlaubt vorausschauende Wartung, optimales Management der Lebensdauer und Monitoring, was beim Wandel zu einer serviceorientierten Wirtschaft, sog. Servitisation Economy, wichtig ist. Kunden bevorzugen immer mehr nur für den Zeitraum der Nutzung zu bezahlen, anstatt Produkte zu kaufen.

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