WIFO: Forschungsquote auf Kurs, Hochschulquote in Gefahr

22. Februar 2016 Drucken
WIFO: Forschungsquote auf Kurs, Hochschulquote in Gefahr
Österreichs Hochschulquote liegt derzeit bei 1,5 Prozent. |© Uni Wien © Uni Wien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschungsquote bis 2020 auf 3,76% des BIP und die Hochschulquote auf 2% des BIP zu steigern. Die öffentliche Forschungsfinanzierung befindet sich derzeit auf Zielkurs, die Hochschulausgaben bleiben jedoch laut WIFO unter den für die Zielerreichung notwendigen Wachstumsraten. Hochschulbereich leidet an Finanzmangel Der geplante Bundesfinanzrahmen (BFRG) 2017-2020 könnte […]

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschungsquote bis 2020 auf 3,76% des BIP und die Hochschulquote auf 2% des BIP zu steigern. Die öffentliche Forschungsfinanzierung befindet sich derzeit auf Zielkurs, die Hochschulausgaben bleiben jedoch laut WIFO unter den für die Zielerreichung notwendigen Wachstumsraten.

Hochschulbereich leidet an Finanzmangel

Der geplante Bundesfinanzrahmen (BFRG) 2017-2020 könnte die positiven Entwicklungen der letzten Jahre durch eine weitere Steigerung der öffentlichen Mittel für Forschung und Bildung unterstützen. Insbesondere im Hochschulbereich könnte bei einer Stagnation der Ausgaben der Anschluss an die Spitze verloren gehen. Das Forschungsquotenziel benötigt zudem eine signifikante Ausweitung der privaten Mittel; auch die Hochschulquote könnte davon profitieren.

Hochschulquote bei 1,5 Prozent

Derzeit liegt Österreichs F&E-Quote bei knapp 3% des BIP, etwas unter der von Dänemark, Finnland und Schweden, aber gleichauf mit der Schweiz und etwas über der Forschungsintensität Deutschlands. Österreichs Hochschulquote liegt mit knapp 1,5% des BIP um 0,3 Prozentpunkte unter der der skandinavischen Länder, aber über jener von Deutschland und der Schweiz. Spitzenwerte erreichen die USA (2,8%) und wiederum Südkorea (2,3%).

 

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