EU-Kommission will europäische Stahlindustrie stützen

22. März 2016 Drucken
EU-Kommission will europäische Stahlindustrie stützen
Europas Stahlindustrie unter Druck. |© Dieter Schütz/pixelio.de © Dieter Schütz/pixelio.de

Die europäische Stahlindustrie steht vor ernsten Herausforderungen, die durch globale Überkapazitäten, eine dramatische Zunahme der Ausfuhren und eine Welle unlauterer Handelspraktiken noch nie gekannten Ausmaßes befeuert werden. Die EU will reagieren. Maßnahmen angekündigt Zur Unterstützung der Branche hat die EU-Kommission kurz- und längerfristige Maßnahmen angekündigt. So soll die europäische Abwehr unlauterer Handelspraktiken gestärkt und die […]

Die europäische Stahlindustrie steht vor ernsten Herausforderungen, die durch globale Überkapazitäten, eine dramatische Zunahme der Ausfuhren und eine Welle unlauterer Handelspraktiken noch nie gekannten Ausmaßes befeuert werden. Die EU will reagieren.

Maßnahmen angekündigt

Zur Unterstützung der Branche hat die EU-Kommission kurz- und längerfristige Maßnahmen angekündigt. So soll die europäische Abwehr unlauterer Handelspraktiken gestärkt und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der energieintensiven Industrien wie der Stahlindustrie sichergestellt werden.

In einer Mitteilung legt die EU-Kommission dar, wie die europäische Stahlindustrie die kurz- und langfristigen Herausforderungen mit Hilfe der Mitgliedstaaten und der Organe der EU bewältigen kann. Dazu gehören die Beschleunigung von Anti-Dumpingverfahren, die Bekämpfung der Ursachen der weltweiten Überkapazität, Investitionen in Technologien für eine wettbewerbsfähigere Industrie, Investitionen in die Qualifikation der Arbeitskräfte sowie gezielte Maßnahmen in den Bereichen Wettbewerb, Energie, Emissionshandel und Kreislaufwirtschaft.

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  1. Presseinformation der EU-Kommission