Iran: Comeback-Chancen für österreichische Unternehmen

24. März 2016 Drucken
Iran: Comeback-Chancen für österreichische Unternehmen
Die iransichen Ölfelder harren ihrer Modernisierung. Heimische Anbieter stehen im Iran vor großen Chancen. l© APA l© APA

Seit dem 16. Jänner 2016 sind  im Rahmen des Joint Comprehensive Plan of Action  JCPOA wesentliche Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben. Die Internationale Rechtsanwaltssozietät CMS hat die Chancen und Risiken für österreichische Unternehmen am iranischen Markt analysiert. Chancen Die Aufhebung der Sanktionen bedeutet für österreichische Unternehmen  eine Reihe von Erleichterungen für Investitionen und das Angebot von […]

Seit dem 16. Jänner 2016 sind  im Rahmen des Joint Comprehensive Plan of Action  JCPOA wesentliche Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben. Die Internationale Rechtsanwaltssozietät CMS hat die Chancen und Risiken für österreichische Unternehmen am iranischen Markt analysiert.

Chancen

Die Aufhebung der Sanktionen bedeutet für österreichische Unternehmen  eine Reihe von Erleichterungen für Investitionen und das Angebot von Dienstleistungen  im Iran:

  1. Bankwesen: SWIFT-Transaktionen könne wieder durchgeführt werden und es gibt zwischen Österreich und dem Iran grundsätzlich keine Einschränkung von Geldtransfers;
  2. Energiehandel: Rohstoffe wie Öl, Gas und davon abgeleitete Produkte können wieder gehandelt werden
  3. Förderequipment: Investitionen in Ausrüstung für die Öl- und Gasindustrie können wieder getätigt werden sowie
  4. Edelmetalle und -steine:  Handel mit Edelmetallen (mit Beschränkungen), Gold und Diamanten kann wieder aufgenommen werden

Zwischen Österreich und Iran besteht ein bilaterales Investitionsschutzabkommen, das für ein gewisses Ausmaß an Rechtssicherheit sorgen sollte.

Weiterbestehen bestimmter Sanktionen

Obwohl grundsätzlich wesentliche Sanktionen aufgehoben wurden, bestehen nach dem derzeitigen Stand noch wesentliche Investitionsschranken fort: Weiterhin ist aber der Handel mit bestimmten Metallen und Technologien nicht erlaubt.

 

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