Nichtraucherschutz-Prämie nur mehr bis Ende Juni

15. April 2016 Drucken
Nichtraucherschutz-Prämie nur mehr bis Ende Juni
Österreich liegt im Tabak-Länder-Ranking der Europäischen Krebs-Liga an letzter Stelle. |© APA © APA

Jene Gastronomiebetriebe, die spätestens bis 1.7.2016 das neue Rauchverbot umsetzen, können die sogenannte Nichtraucherschutz-Prämie geltend machen. Diese beträgt 30 % jener Investitionen, die bisher im Vertrauen auf die alte Regelung getätigt wurden, wie die Kanzlei LBG Österreich erinnert. 30 Prozent des Restbuchwertes Die Prämie betrifft Ausgaben, die bisher getätigt wurden, um dem Vorgängergesetz zu entsprechen. […]

Jene Gastronomiebetriebe, die spätestens bis 1.7.2016 das neue Rauchverbot umsetzen, können die sogenannte Nichtraucherschutz-Prämie geltend machen. Diese beträgt 30 % jener Investitionen, die bisher im Vertrauen auf die alte Regelung getätigt wurden, wie die Kanzlei LBG Österreich erinnert.

30 Prozent des Restbuchwertes

Die Prämie betrifft Ausgaben, die bisher getätigt wurden, um dem Vorgängergesetz zu entsprechen. Dies sind vor allem Investitionsmaßnahmen in die räumliche Trennung von Nichtraucher- und Raucherbereich, die bis zur Veranlagung 2015 steuerlich noch nicht berücksichtigt wurden (Restbuchwert 2015).

Die Regelung

Ab Mai 2018 müssen alle Gastronomiebetriebe rauchfrei sein. Neben den „klassischen“ Zigaretten sind auch alle damit verwandten Produkte betroffen, wie z. B. Wasserpfeifen und elektronische Zigaretten.

Wo wird das Rauchverbot gelten?

Das Rauchverbot gilt unter anderem in Räumen für die Herstellung, Verarbeitung, Verabreichung oder Einnahme von Speisen oder Getränken sowie in allen anderen Bereichen, die den Gästen zur Verfügung stehen (ausgenommen Freiflächen).

 

Mehr zum Thema

  1. LBG Österreich: Alles zur Nichtraucherschutz-Prämie und deren Voraussetzungen