EU: Wie die Zukunft des Online-Handels aussehen soll

27. Mai 2016 Drucken
EU: Wie die Zukunft des Online-Handels aussehen soll
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Die EU-Kommission will den Online-Handel ankurbeln und dazu gegen Geoblocking vorgehen, die grenzüberschreitende Paketzustellung erschwinglicher gestalten und für einen besseren Schutz der Verbraucher sorgen. Dazu hat sie kürzlich drei Gesetzesvorschläge unterbreitet. Geoblocking verhindern Die Kommission will mit ihrem Verordnungsvorschlag dafür sorgen, dass Verbraucher, die Dienstleistungen oder Waren in einem anderen Mitgliedstaat online oder vor Ort […]

Die EU-Kommission will den Online-Handel ankurbeln und dazu gegen Geoblocking vorgehen, die grenzüberschreitende Paketzustellung erschwinglicher gestalten und für einen besseren Schutz der Verbraucher sorgen. Dazu hat sie kürzlich drei Gesetzesvorschläge unterbreitet.

Geoblocking verhindern

Die Kommission will mit ihrem Verordnungsvorschlag dafür sorgen, dass Verbraucher, die Dienstleistungen oder Waren in einem anderen Mitgliedstaat online oder vor Ort erwerben wollen, nicht durch unterschiedliche Preise, Verkaufs- oder Zahlungsbedingungen diskriminiert werden. Die neue Regelung soll außerdem dafür sorgen, dass für online oder offline gehandelte Waren und Dienstleistungen Rechtssicherheit herrscht und die dafür maßgeblichen Vorschriften auch durchgesetzt werden können.

Damit Unternehmen nicht übermäßig belastet werden, wird mit dieser Verordnung keine Verpflichtung zu einer EU-weiten Zustellung eingeführt. Zudem sind kleine, unter einem nationalen Umsatzsteuer-Schwellenwert liegende Unternehmen von bestimmten Vorschriften ausgenommen.

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  1. Presseaussendung der EU-Kommission