Kredit- und Bankomatkarte: So beheben Sie Ihr Urlaubsgeld spesenfrei

27. Mai 2016 Drucken
Kredit- und Bankomatkarte: So beheben Sie Ihr Urlaubsgeld spesenfrei
Vorsicht bei Bankomat-Abhebungen im Ausland: Terminals von "Abwicklungsgsellschaften" arbeiten nicht spesenfrei. |NEWSROOM © APA NEWSROOM © APA

Im Urlaub ist Bezahlen mit Kredit- oder Bankomatkarte bequem, aber nicht frei von Tücken. Die Arbeiterkammer (AK) warnt vor der „Spesenfallen“. Anders als in Österreich geht es in anderen Ländern durchaus ins Geld, wenn an Bankomaten Scheine gezogen werden.  In Euroländern spesenfrei +Zahlen ist mit Plastikgeld in Euro-Urlaubsländern spesenfrei, abheben nicht immer. In Nicht-Euro-Ländern fallen […]

Im Urlaub ist Bezahlen mit Kredit- oder Bankomatkarte bequem, aber nicht frei von Tücken. Die Arbeiterkammer (AK) warnt vor der „Spesenfallen“. Anders als in Österreich geht es in anderen Ländern durchaus ins Geld, wenn an Bankomaten Scheine gezogen werden. 

In Euroländern spesenfrei

+Zahlen ist mit Plastikgeld in Euro-Urlaubsländern spesenfrei, abheben nicht immer. In Nicht-Euro-Ländern fallen immer Spesen an, gibt die AK zu bedenken. Für bestimmte Länder außerhalb Europa/USA müsse man die Bankomatkarte fürs Geldabheben sogar freischalten lassen (GeoControl). Das alles zeigt ein aktueller AK-Plastikkarten-Test bei American Express, Card Complete, Diners Club und PayLife. Extra Sperrgebühren bei Verlust oder Diebstahl einer Karte sind indes nicht mehr zulässig, ein Verfahren gegen einzelne Kartenfirmen (Card Complete) ist noch im Laufen.

Bankomatgebühren im Auslanbd

Auch in Deutschland können Spesen beim Abheben anfallen, gibt AK-Konsumentenschützerin Michaela Kollmann zu bedenken. Und zwar dann, wenn die Automaten von sogenannten Abwicklungsgesellschaften betrieben werden. Die Info über die Spesen stehe am Display des Bankomaten. Kollmanns Rat: „Brechen Sie die Transaktion ab, wenn Sie das nicht wollen.“ Die Spesen widersprächen einer EU-Verordnung, dass grenzüberschreitende Zahlungen nicht mehr kosten dürfen als im Inland. Wem Gebühren verrechnet worden seien, sollte mit seiner Hausbank reden. (APA)

 

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