Registrierkassen: Einführung des verpflichtenden Manipulationsschutz verschoben

05. Juli 2016 Drucken
Registrierkassen: Einführung des verpflichtenden Manipulationsschutz verschoben
Ausnahme von der Registrierkassenpflicht bei Umsätzen im Freien bis zu einem Jahresumsatz von 30.000 Euro beschlossen. |Registrierkasse © Harald Wanetschka_pixelio.de Registrierkasse © Harald Wanetschka_pixelio.de

Die Regierung hat die Einführung eines verpflichtenden technischen Manipulationsschutz verschoben. Die Unternehmen und Softwarentwickler sollen mehr Anspassungszeit bekommen. Und auch der Fiskus weiß noch nicht, wie dieser Schutz aussehen soll.  Fehlende Vorgaben Das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen (Manipulationsschutz) soll von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben werden. Hierbei handelt es sich um einen […]

Die Regierung hat die Einführung eines verpflichtenden technischen Manipulationsschutz verschoben. Die Unternehmen und Softwarentwickler sollen mehr Anspassungszeit bekommen. Und auch der Fiskus weiß noch nicht, wie dieser Schutz aussehen soll. 

Fehlende Vorgaben

Das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen (Manipulationsschutz) soll von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben werden. Hierbei handelt es sich um einen noch von der Finanzverwaltung zu definierenden zusätzlichen technischen Manipulationsschutz. Diese Frist darf nicht mit dem Beginn der Registrierkassenpflicht, laut Verfassungsgerichtsgerichtshof grundsätzlich ab 1. Mai 2016, jedoch spätestens 3 Monate nach Übersteigen der relevanten Umsatzgrenzen, verwechselt werden, wie die Kanzlei LBG Österreich warnt.