Deutsche und Österreicher wollen am meisten konsumieren

14. Juli 2016 Drucken
Deutsche und Österreicher wollen am meisten konsumieren
@ Gabi Schoenemann/pixelio.de

Die Österreicher glauben zwar nicht, dass sich die heimische Wirtschaft so rasch erholen wird, rechnen aber mit baldigen Gehaltserhöhungen. Mit der Aussicht auf ein höheres Einkommen steigt bei den Österreichern die Konsumlaune. Dies geht aus der aktuellen GfK-Studie zum Konsumklima hervor.<!- Konsumlaune gestiegen Für die Studie im Auftrag der EU befragt die GfK monatlich 40.000 […]

Die Österreicher glauben zwar nicht, dass sich die heimische Wirtschaft so rasch erholen wird, rechnen aber mit baldigen Gehaltserhöhungen. Mit der Aussicht auf ein höheres Einkommen steigt bei den Österreichern die Konsumlaune. Dies geht aus der aktuellen GfK-Studie zum Konsumklima hervor.<!-

Konsumlaune gestiegen

Für die Studie im Auftrag der EU befragt die GfK monatlich 40.000 Menschen in 28 EU-Ländern, darunter 1.500 in Österreich. Die Konsumlaune ist in keinem der befragten Länder zwischen März und Juni so sehr gestiegen wie in Österreich: Die Österreicher wollen so viel kaufen wie schon seit November 2012 nicht mehr. Der Indikator ist um 17 Zähler auf 23 Punkte angestiegen.

Der Durchschnitt der befragten Länder liegt bei 16 Punkten, mit den Extremwerten in Griechenland (-45 Punkte) und Deutschland (54 Punkte). Nach den Deutschen wollen die Österreicher in Europa am meisten kaufen und konsumieren. Mit den Nachbarn Deutschland und Tschechien gehört Österreich zu den drei Ländern, die eine Anschaffungsneigung über 20 Punkte haben.

Die Einkommenserwartung der Österreicher sind jetzt weniger optimistisch als im März, doch deutlich optimistischer als im April und bleiben mit einem Indikator von 28 Punkten über dem 16-Punkte-Durchschnitt der 28 befragten Länder.

Die Konjunkturentwicklung wird in Österreich mit einem Indikator von -8 Punkten – der EU-Durchschnitt liegt bei einem Punkt – die Konjunktur-Entwicklung ähnlich negativ gesehen wie in Großbritannien, Belgien und Bulgarien. Allerdings ist in diesen Ländern der Indikator zwischen März und Juni 2016 weiter abgefallen, während er sich in Österreich um 10 Punkte erholt hat. Erstmals würden sich die Einkommenserwartungen und die Konsumlaune der Österreicher auf die Konjunkturaussichten auswirken, stellt Paul Unterhuber von GfK Austria fest.

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