Start ups: Gründungen im ersten Halbjahr auf Höchstwert

08. August 2016 Drucken
Start ups: Gründungen im ersten Halbjahr auf Höchstwert
Mit 43,8 Prozent liegt der Frauen-Anteil auf einem bisherigen Spitzenwert. |© momosu/pixelio.de © momosu/pixelio.de

Die Wirtschaftskammer verkündet ein All-Time High bei Firmengründungen in den ersten sechs Monaten 2016. Dabei wurden hauptsächlich Einpersonenunternehmen aus der Taufe gehoben.  126 neue Unternehmer pro Tag Laut Gründerstatistik für das erste Halbjahr 2016 wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres – ohne den Berufszweig der selbständigen Personenbetreuer -16.324 Unternehmen neu gegründet. Das entspricht […]

Die Wirtschaftskammer verkündet ein All-Time High bei Firmengründungen in den ersten sechs Monaten 2016. Dabei wurden hauptsächlich Einpersonenunternehmen aus der Taufe gehoben. 

126 neue Unternehmer pro Tag

Laut Gründerstatistik für das erste Halbjahr 2016 wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres – ohne den Berufszweig der selbständigen Personenbetreuer -16.324 Unternehmen neu gegründet. Das entspricht 126 neuen Unternehmen pro Arbeitstag bzw. einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015.  Nachdem jedes neue Unternehmen durchschnittlich 2,4 Prozent Arbeitsplätze schafft, hat Österreichs Gründercommunity heuer bereits für rund 39.000 neue Jobs gesorgt.  Auf jede Insolvenz kommen sechs unternehmerische Geburten.

Frauenanteil steigt

Im Schnitt waren die Neo-Unternehmer 37,5 Jahre alt (2015: 37,2 Jahre). Einen Rekord gab es mit 43,8 Prozent auch beim Frauen-Anteil (2015: 42,9 Prozent). Die meisten Gründungen entfallen auf die Sparte Gewerbe und Handwerk (42,9 Prozent), gefolgt vom Handel (26,4 Prozent) sowie Information und Consulting (16,6 Prozent). Die von den Gründern am häufigsten gewählte Rechtsform war jene des nicht eingetragenen Einzelunternehmers (76,5 Prozent). Für eine GmbH entschieden sich 12,6 Prozent. Hauptmotivation für den Weg in die Selbständigkeit ist für Österreichs Gründerinnen und Gründer der Wunsch, „ihr eigener Chef zu sein“ – 65 Prozent nannten dies gemäß Motivumfrage des Gründerservice der WKÖ als Beweggrund.

 

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