Elektronik-Konsumgütermarkt wächst im 1. Halbjahr 2016

19. September 2016 Drucken
Elektronik-Konsumgütermarkt wächst im 1. Halbjahr 2016
Energieeffiziente Haushaltsgeräte sind nach wie vor im Trend. |© Uschi Dreiucker/pixelio.de © Uschi Dreiucker/pixelio.de

Die Nachfrage nach elektronischen Geräten im Konsumgütermarkt ist in Österreich im ersten Halbjahr 2016 weiter gewachsen. Die Umsätze in den Bereichen Hausgeräte und Elektro-Kleingeräte belaufen sich in den Monaten Jänner bis Juni dieses Jahres auf 570,8 Mio. Euro. Geräte vernetzen sich und sparen Energie Große Hausgeräte, die sogenannte Weiße Ware, sind mit einem Volumen von […]

Die Nachfrage nach elektronischen Geräten im Konsumgütermarkt ist in Österreich im ersten Halbjahr 2016 weiter gewachsen. Die Umsätze in den Bereichen Hausgeräte und Elektro-Kleingeräte belaufen sich in den Monaten Jänner bis Juni dieses Jahres auf 570,8 Mio. Euro.

Geräte vernetzen sich und sparen Energie

Große Hausgeräte, die sogenannte Weiße Ware, sind mit einem Volumen von 360,44 Mio. Euro das umsatzstärkste Segment. Das Wachstum beläuft sich im ersten Halbjahr auf ein leichtes Plus von 2,5 Prozent. Waschmaschinen (21 Prozent), Kühlgeräte (20 Prozent) und Geschirrspüler (16 Prozent) sind umsatzmäßig die wichtigsten Produktgruppen bei Hausgeräten. Fast alle Produktgruppen verzeichneten Zuwächse, insbesondere Dunstabzugshauben (plus acht Prozent), Kochflächen (plus acht Prozent) und Weinkühler (plus neun Prozent).

Die großen Trends bei den großen Hausgeräten sind Energieeffizienz und die Vernetzung der Geräte. Die Automation zieht jetzt auch in die Küche ein. Produkte wie Kochfelder und Dunstabzugshauben werden intelligent und kommunizieren miteinander. Nicht nur Funktionalität und Design, sondern auch Energieeffizienz bei Kühlgeräten, Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern sind derzeit wichtige Umsatzbringer.

Alle wichtigen Produktgruppen des Segments Elektrokleingeräte – allen voran Espressomaschinen, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten und Herrenrasierer – waren in den ersten sechs Monaten stark nachgefragt. Über alle 31 Produktgruppen kumuliert sich das Umsatzplus auf 8,8 Prozent, insgesamt beläuft sich das Umsatzvolumen auf 210,35 Mio. Euro.

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