Wettbewerbsfähigkeit: Österreichs Position hat sich leicht verbessert

05. Oktober 2016 Drucken
Wettbewerbsfähigkeit: Österreichs Position hat sich leicht verbessert
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Österreich liegt im internationalen Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 19 (von insgesamt 138 betrachteten Ländern). Zu diesem Ergebnis kommt das World Economic Forum in seinem letzte Woche erschienenen Global Competitiveness Report 2016/2017. Mäßiger Status Im Vergleich zum letzten Global Competitiveness Ranking hat Österreich damit zwar 4 Plätze gut gemacht, der Status im globalen Vergleich ist […]

Österreich liegt im internationalen Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 19 (von insgesamt 138 betrachteten Ländern). Zu diesem Ergebnis kommt das World Economic Forum in seinem letzte Woche erschienenen Global Competitiveness Report 2016/2017.

Mäßiger Status

Im Vergleich zum letzten Global Competitiveness Ranking hat Österreich damit zwar 4 Plätze gut gemacht, der Status im globalen Vergleich ist aber weiterhin mäßig. Die beste Platzierung, die das Land innerhalb der letzten 10 Jahre erreichte, war Rang 14 im Jahr 2008/2009. Die Alpennation ist seit zwei Jahren erstmals wieder in den Top 20 vertreten.

Arbeitskräfte besser verfügbar

Die Gründe für Österreichs Verbesserung liegen einerseits im geringeren staatlichen Budgetdefizit im Vergleich zu 2015; andererseits wird die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, insbesondere im technischen Bereich, positiver eingeschätzt. Zudem sind Geschäftsführer der Meinung, dass Kapital wieder leichter verfügbar ist. Als wichtige Herausforderung für die nächsten Jahre gilt die Integration der vielen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, wobei bisher schon Eintrittsbarrieren verringert werden konnten.

Index der Leistungfrähigkeit

Der Global Competitiveness Index misst die Wettbewerbsfähigkeit auf Basis von 12 Grundsäulen, wie z.B. Technologielevel, Infrastruktur usw., die zu einem Index zusammengeführt werden. Dieser zeigt, inwiefern ein Land in der Lage ist, Wohlstand zu erwirtschaften. Die Punktzahl kann einen Wert zwischen 1 und 7 annehmen. Platz 1 des Rankings belegt seit vielen Jahren die Schweiz.

 

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