Weiterbildung : Topmanager lassen sich coachen – Rest muss ins Webinar

26. Januar 2017 Drucken
Weiterbildung : Topmanager lassen sich coachen – Rest muss ins Webinar
Neue Bildungskarenz soll Ausgleich für Teilzeitjobs für Weiterbildung gewährleisten. (c) Gerd Altmann AllSilhouettes.com/Pxelio.de Weiterbildung (c) Gerd Altmann AllSilhouettes.com/Pxelio.de

Die Digitalisierung hat zwar in die Bereiche der Human Resources Einzug gehalten. Die Weiterbildung von Topmanagern wird aber auch künftig primär über Präsenz-Veranstaltungen laufen, ist sich das Personalberatungsunternehmen Kienbaum sicher. Im mittleren und unteren Management wird hingegen vermehr auf digitales Lernen gesetzt.  Coaching und Workshops bleiben gefragt Unternehmen setzen bei der Weiterbildung ihrer Manager künftig auf eine […]

Die Digitalisierung hat zwar in die Bereiche der Human Resources Einzug gehalten. Die Weiterbildung von Topmanagern wird aber auch künftig primär über Präsenz-Veranstaltungen laufen, ist sich das Personalberatungsunternehmen Kienbaum sicher. Im mittleren und unteren Management wird hingegen vermehr auf digitales Lernen gesetzt. 

Coaching und Workshops bleiben gefragt

Unternehmen setzen bei der Weiterbildung ihrer Manager künftig auf eine intelligente Mischung aus klassischen Präsenz-Veranstaltungen und digitalen Formaten: Bei der Weiterbildung des Topmanagements sind weiterhin Einzelcoachings und Workshops die beiden beliebtesten Trainingsformate, ergab eine aktuelle Studie der Personalberatung Kienbaum. Digitale Angebote wie Online-Plattformen für das Selbststudium, Web-based-Trainings oder Webinare haben bei der Weiterbildung von Topmanagern auch künftig nur ergänzenden Charakter, so die Ergebnisse der Kienbaum-Studie.

Mittleres Management muss schon digitaler sein

Im Gegensatz zur Weiterbildung des Topmanagements setzen die Unternehmen bei der Personalentwicklung ihres operativen Managements in Zukunft primär auf online-basierte Weiterbildungsangebote: Die am häufigsten genutzten Formate sind Online-Plattformen für das Selbststudium und Webinare. Präsenz-Workshops sind zwar auch noch Teil des Weiterbildungsangebots für diese Gruppe, aber ihre Bedeutung wird in den kommenden Jahren abnehmen.

Bedeutung von strategischem Management und Changemanagement ist am höchsten

Das Management von Veränderungen ist zukünftig das wichtigste Thema für die Weiterbildung von Topmanagern: Auf Platz eins der in drei bis fünf Jahren wichtigsten Themen für die Personalentwicklung von Topmanagement und oberem Management liegen Trainings im Change- und Transformationsmanagement. Auf den Plätzen zwei und drei der in Zukunft zentralen Weiterbildungsthemen liegen strategisches Management und Persönlichkeitsentwicklung. Für das operative Management sind Weiterbildungen in Mitarbeiter- und Teamentwicklung am relevantesten. Aber auch die Bedeutung von Changemanagement nimmt für diese Gruppe deutlich zu.

Sämtliche mögliche Trainingsinhalte werden zukünftig wichtiger

Unabhängig von der Hierarchieebene und egal, um welches Thema es geht: Alle Trainingsinhalte werden künftig als wichtiger eingeschätzt als heute. Den größten Bedeutungszuwachs bei den Topmanagern erwarten die Studienteilnehmer für die Schulungsthemen Digital Leadership, agile Organisation und Change- und Transformationsmanagement. Bei den Trainingsinhalten für operative Manager zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier wird die Bedeutung von Digital Leadership, agiler Organisation und Changemanagement am stärksten steigen, darüber hinaus werden die Themen virtuelle Führung und Führung auf Distanz künftig deutlich wichtiger.

Spezialisiert und international: die Trainings-Anbieter der Zukunft

Für die Weiterbildung ihres Topmanagements und des oberen Managements setzen die meisten Unternehmen künftig vermehrt auf Anbieter, die sich auf spezifische Themen oder Formate spezialisiert haben und/oder die international und fremdsprachig aufgestellt sind. Auch für die Personalentwicklung im operativen Management bevorzugen die Firmen spezialisierte Trainer, aber auch unternehmensinterne Anbieter. Hingegen spielt die Internationalisierung der Anbieter bei dieser Gruppe eine geringere Rolle als bei der Weiterbildung der Topmanager. Mehr zum Thema