Start-up-Paket: So will die Regierung Gründerinnen und Gründer unterstützen

06. Februar 2017 Drucken
Start-up-Paket: So will die Regierung Gründerinnen und Gründer unterstützen
Am 2. November 2016 fand das Medienbriefing über die Regierungssitzung statt. Im Bild Bundeskanzler Christian Kern (l.) und Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner (r.). © BKA/Christopher-Dunker.

Das neue Start-up Paket bringt unter anderem Förderungen in der Frühphase und für die ersten drei Mitarbeiter. Eine Suchmaschine und ein Schnell-Check für Förderungen sind ab sofort online. Maßnahmen im Überblick Im Rahmen des gestern vom Ministerrat beschlossenen Start-up-Paketes wird sich auch das Infrastrukturministerium (bmvit) stärker auf die Unterstützung von Jungunternehmen konzentrieren. Das Infrastrukturministerium stellt Start-ups ab […]

Das neue Start-up Paket bringt unter anderem Förderungen in der Frühphase und für die ersten drei Mitarbeiter. Eine Suchmaschine und ein Schnell-Check für Förderungen sind ab sofort online.

Maßnahmen im Überblick

Im Rahmen des gestern vom Ministerrat beschlossenen Start-up-Paketes wird sich auch das Infrastrukturministerium (bmvit) stärker auf die Unterstützung von Jungunternehmen konzentrieren. Das Infrastrukturministerium stellt Start-ups ab sofort eine umfassende Suchmaschine für alle verfügbaren Förderungen zur Verfügung und führt darüber hinaus einen 24-Stunden-Quickcheck ein, mit dem Unternehmen innerhalb eines Tages erfahren können, ob für ihre Idee eine Förderung zur Verfügung steht. Zudem werden die Lohnnebenkosten für die ersten drei MitarbeiterInnen eines Unternehmens gefördert und neue Möglichkeiten zum Schutz technischer Ideen angeboten.

Temporärer Patentschutz für nicht ausgereifte Ideen

Ab sofort können Start-ups technische Ideen beim Patentamt hinterlegen, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden und dadurch noch nicht den formalen Kriterien für ein Patent genügen. Mit dieser „provisional application“ nach US-Vorbild erhalten die Jungunternehmen ein Jahr weltweiten Schutz auf ihre Ideen und können sich auf die weitere technische Entwicklung und Vermarktungsmöglichkeiten konzentrieren.

Seed-Programm wird aufgestockt

Das Infrastrukturministerium (bmvit) stockt mit dem Start-up-Paket die Seed-Programme des Austria Wirtschaftsservice, mit dem Unternehmen in der Frühphase gefördert werden um 10 Millionen Euro auf. Zudem investiert das bmvit bis zu 50 Millionen Euro in die Förderung der Lohnnebenkosten der ersten drei MitarbeiterInnen eines Start-ups und erleichtert damit den Start der jungen Unternehmen. Beide Programme werden vom Wirtschaftsministerium mit derselben Summe zusätzlich gespeist.

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  1. Die Suchmaschine www.foerderpilot.at bietet einen umfassenden Überblick über Bundes-und Landesförderungen für innovative Jungunternehmen
  2. Presseaussendung des Infrastrukturministeriums