Mindestlohn: Nach Gastronomie wollen auch Rechtsanwälte erhöhen

20. März 2017 Drucken
Mindestlohn: Nach Gastronomie wollen auch Rechtsanwälte erhöhen
Angestellte Geschäftsführer über 60 können Lohnnebenkosten sparen. |© uschi dreiucker/pixelio.de © uschi dreiucker/pixelio.de

Die Rechtsanwälte überlegen, in zwei bis drei Jahren den derzeitigen Mindestlohn von 1.250 Euro brutto auf 1.500 Euro zu erhöhen, sagte Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK), zum „Kurier“. Sie folgen damit den Gastronomen und Textilreinigern. Gastronomen und Textilreiniger bereits geeinigt Kürzlich haben sich die Gastronomen und die Textilreiniger darauf geeinigt, den Mindestlohn bis […]

Die Rechtsanwälte überlegen, in zwei bis drei Jahren den derzeitigen Mindestlohn von 1.250 Euro brutto auf 1.500 Euro zu erhöhen, sagte Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK), zum „Kurier“. Sie folgen damit den Gastronomen und Textilreinigern.

Gastronomen und Textilreiniger bereits geeinigt

Kürzlich haben sich die Gastronomen und die Textilreiniger darauf geeinigt, den Mindestlohn bis 2018 auf 1.500 Euro anzuheben. Die Schädlingsbekämpfer hatten im Februar vereinbart, künftig über 1.500 Euro zu zahlen.

Elektro- und Elektronikindustrie bei 1.750 Mindestlohn

Vergangene Woche haben sich die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie, die die Frühjahreslohnrunde einläuten, auf eine Anhebung des Kollektivvertrages um 1,7 Prozent geeinigt. Ihr Mindestlohn liegt künftig bei 1.750 Euro.

Bis zum Juli Zeit

Die Bundesregierung hat den Sozialpartnern bis zum Juli Zeit gegeben, sich auf einen Mindestlohn von 1.500 Euro zu einigen, andernfalls werde der Gesetzgeber eingreifen. (APA)