Basisprogramm der FFG: Die „Allzweckwaffe“ der heimischen F&E-Förderung

21. März 2017 Drucken
Basisprogramm der FFG: Die „Allzweckwaffe“ der heimischen F&E-Förderung
FFG senkt die Österreichisc die Darlehenszinsen in den Basisprogrammen seit 27. Juni von bisher zwei auf ein Prozent für neue Projekte. Euro mit Maß (c) Lupo / pixelio.de

Das „Basisprogramm“ der FFG ist der „Traktor“ unter den heimischen Innovationsförderungen. Die seit 1968 laufende Förderstrategie unterstützt jedes Unternehmen mit nachweislich innovativen Projekten. Lesen Sie über die Ausschreibungsanforderungen. Offen für alles Das Basisprogrammprojekt (Einzelprojekt – Experimentelle Entwicklung) beruht grundsätzlich auf dem Bottom-up-Prinzip und ist für alle Technologiefelder, Unternehmens- und Projektgrößen offen. Das zur Förderung vorgelegte […]

Das „Basisprogramm“ der FFG ist der „Traktor“ unter den heimischen Innovationsförderungen. Die seit 1968 laufende Förderstrategie unterstützt jedes Unternehmen mit nachweislich innovativen Projekten. Lesen Sie über die Ausschreibungsanforderungen.

Offen für alles

Das Basisprogrammprojekt (Einzelprojekt – Experimentelle Entwicklung) beruht grundsätzlich auf dem Bottom-up-Prinzip und ist für alle Technologiefelder, Unternehmens- und Projektgrößen offen. Das zur Förderung vorgelegte Projekt wird auf technische und wirtschaftliche Aspekte, die für die Förderung maßgeblich sind untersucht und bewertet. Das eingereichte Projekt wird auf Basis allgemein gültiger Kriterien gemäß Ausschreibungsunterlagen nach einem detaillierten Punktesystem beurteilt. Eine detaillierte Darstellung der Förderungskriterien steht in den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung. Einreichungen für innovative Projekte sind laufend möglich.

Verwertungsmöglichkeit muss klar sein

Die Förderungskriterien betreffen in technischer Hinsicht insbesondere den Innovationsgehalt (Technologische Neuheit) und den technischen Schwierigkeitsgrad (Technologisches Entwicklungsrisiko) des geplanten Projektes. In wirtschaftlicher Hinsicht liegt das Hauptaugenmerk auf der Verwertungsmöglichkeit der Entwicklung für den Antragsteller und in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

Das sind die Vorgaben:

  • Das angestrebte Ziel muss ein wesentliches Neuheitselement aufweisen, d.h. es darf nicht bloß vorhandene Produkte oder Verfahren nachahmen oder unwesentlich (z. B. durch reine „Kosmetik“) verbessern.
  • Es muss ein Risiko bestehen, dass das Projekt aus technischer Sicht nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.
  • Das Projekt selbst darf nicht bloß eine Idee sein, sondern muss ein genau festgelegtes Ziel und einen detaillierten Arbeitsplan aufweisen, die im Antrag genau dargestellt sind.
  • Durch die Förderung soll der Bewerber in die Lage versetzt werden, seine Forschungsaktivität zu erweitern oder zu beschleunigen.
  • Die wirtschaftlichen und technischen Vorteile müssen durch ungefähre Kosten-/Nutzenabschätzungen bezifferbar sein.
  • Die Projektgröße muss in einer vertretbaren Relation zur Leistungsfähigkeit des Einreichers stehen.
  • Auch volkswirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Kriterien werden bewertet.

 

Förderhöhe hängt von Unternehmesngröße ab

Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Unternehmensgröße und beträgt in der Regel für

  • Großunternehmen: 19 %
  • Mittlere Unternehmen: 25 %
  • Kleine Unternehmen: 28 %
  • Start-up: 31 %

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