Studie: Wie Smart Factories die Weltwirtschaft verändern

15. Mai 2017 Drucken
Studie: Wie Smart Factories die Weltwirtschaft verändern
Roboter © Dieter Poschmann/pixelio.de

Investitionen in intelligente Fabriken, sogenannte „Smart Factories“, können in den nächsten fünf Jahren zu einer Effizienzzunahme in der Herstellung von 27 Prozent führen.

Eine Studie des IT-Beratungsunternehmen Capgemini verdeutlicht die global wachsende Investitionen in sogenannte Smart Factories. Grundstein der „Digitalen Industrierevolution“ sind das Internet der Dinge, Big-Data-Analytics, künstliche Intelligenz sowie fortgeschrittene Robotertechnik.

Digitale Technologien auf dem Vormarsch

Investitionen in intelligente Fabriken, sogenannte „Smart Factories“, können in den nächsten fünf Jahren zu einer Effizienzzunahme in der Herstellung von 27 Prozent führen. Das entspräche einem Wertbeitrag zur globalen jährlichen wirtschaftlichen Wertschöpfung von rund 500 Milliarden US-Dollar. Das zeigt ein Bericht des Digital Transformation Institute (DTI) von Capgemini, einem der führenden weltweiten Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen. Häufig als Grundbaustein der „Digitalen Industrierevolution“ beschrieben, verwendet eine sogenannte intelligente Fabrik digitale Technologien wie das Internet der Dinge, Big-Data-Analytics, künstliche Intelligenz und fortgeschrittene Robotertechnik, um damit Produktivität, Qualität und Flexibilität zu steigern.

Vernetzte Roboter

Typisch für eine smarte Produktion sind vernetzte Roboter, Augmented-Reality-Komponenten und Maschinen, die bei Wartungsbedarf selbständig entsprechende Benachrichtigungen verschicken. Zum Ende des Jahres 2022 erwarten Hersteller, dass 21 Prozent ihrer Werke „smart“ sein werden. Branchen wie Luftfahrt und Verteidigung, industrielle Fertigung oder die Automobilbranche, in denen Menschen Hand in Hand mit intelligenten Maschinen arbeiten, werden als Vorreiter der Umstellung gehandelt. “Die Studie verdeutlicht, dass wir uns jetzt in der digitalen Revolution befinden. Der Einfluss auf die Gesamteffizienz wird enorm sein“, sagen die Studienautoren von bei Capgemini.

 

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