Österreichische Möbelindustrie wieder auf Wachstumskurs

21. Juni 2017 Drucken
Österreichische Möbelindustrie wieder auf Wachstumskurs
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So erwirtschaftete die Österreichische Möbelindustrie in 2016, nach vorläufigen Ergebnissen, einen Produktionsanstieg (ohne Teile von Möbeln) von  8,8 %.

Der wirtschaftliche Aufschwung in Österreich spiegelt sich auch in der Möbelbranche wider: Die Stimmung bei den Unternehmen der Möbelindustrie ist sehr positiv und das Konsumklima bewegt sich deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Deutlicher Produktionsanstieg

Auch international hat sich „Made in Austria“ als exklusives Qualitätslabel durchgesetzt. Hochwertige Produkte und Flexibilität sowie konsequentes Innovations-Management rund um Design und Funktionen, sind wichtige Merkmale der österreichischen Möbelhersteller und heben sie aus der Vergleichbarkeit heraus. So punkten die Manufakturen und Herstellerbetriebe aus Österreich mit Hightech, Innovation, handwerklicher Präzision und Top-Qualität. Darüber hinaus sorgen nachhaltige Möbelkonzepte, individuelle Fertigungsmöglichkeiten sowie jahrelange Tradition und hoher Kundenservice für eine rege Nachfrage.

So erwirtschaftete die Österreichische Möbelindustrie in 2016, nach vorläufigen Ergebnissen, einen Produktionsanstieg (ohne Teile von Möbeln) von  8,8 %. Damit gelang es den Betrieben ihre Erlöse von 1,84 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf knapp 2,0 Mrd. Euro zu steigern. Auch die Ausfuhren zogen an: Für das vergangene Jahr bilanzierte die Österreichische Industrie ein Plus von 5,1 Prozent. Das entspricht einem Wert von 880,4 Mio. Euro. Nach wie vor wichtigster Export-Partner ist Deutschland. 2016 konnten Möbel im Wert 359,2 Mio. Euro ins Nachbarland geliefert werden. Eine beachtliche Steigerung von 5,3 %. Am stärksten legten die Büroausstatter mit einem Plus von 22,7 % zu. Gefolgt von den Küchenmöbeln mit +16,6 % und Wohnmöbeln mit +8,7 %. Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen: Auf Importseite meldete die Österreichische Möbelindustrie einen Zuwachs von 6,5 % auf 1,81 Mrd. Euro. Auch bei den Einfuhren rangiert Deutschland an erster Stelle, gefolgt von Polen und China.