Sozialversicherung: Verzugszinsen sind auf Rekordtief gefallen

13. Juli 2017 Drucken
Sozialversicherung:  Verzugszinsen sind auf Rekordtief gefallen
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2016 lagen die Verzugszinsen noch bei – im Vergleich zum Steuerrecht ungewöhnlich hohen – acht Prozent zuzüglich des Basiszinssatzes vom 31. Oktober 2016.

Die Sozialversicherung und die Krankenkassen haben mit Jahresbeginn ihre Verzugszinsen von 7,88 auf 3,38 Prozent gesenkt und damit mehr als halbiert.

Zinssatz von 3,38 Prozent

Unternehmer müssen seit Anfang 2017 weniger Verzugszinsen zahlen, wenn sie mit ihren Sozialversicherungsbeiträgen im Rückstand sind. Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) hat mit Jahreswechsel ihre Verzugszinsen auf vier Prozent zuzüglich des aktuellen Basiszinssatzes gesenkt. Nachdem der Basiszinssatz 2016 bei minus 0,62 Prozent lag, ergibt sich ein neuer Zinssatz von 3,38 Prozent. Im vergangenen Jahr lagen die Verzugszinsen noch bei – im Vergleich zum Steuerrecht ungewöhnlich hohen – acht Prozent zuzüglich des Basiszinssatzes vom 31. Oktober 2016. Die niedrigeren Verzugszinsen gelten seit 1. Jänner sowohl für geschuldete Beiträge bei den Krankenkassen als auch bei Rückständen bei der SVA.

 

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