aws Kreativwirtschaftsscheck: Einreichungen bis 7. September

08. August 2017 Drucken
aws Kreativwirtschaftsscheck: Einreichungen bis 7. September
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Einreichungen für den aws Kreativwirtschaftsscheck müssen bis 7. September erfolgen. Warum Einreichungen immer noch lohnen? Das Prinzip „first come, first serve“ gilt nicht mehr. Es wird gelost.

Die  Kanzlei LBG Österreich erinnert in ihrem Newsletter, dass die diesjährigen Einreichungen im Rahmen des aws Kreativwirtschaftsschecks bis 7. September erfolgen müssen. Durch das Programm erhalten KMU einen Zuschuss, wenn sie Leistungen der Kreativwirtschaft für die Entwicklung, die Umsetzung oder die Vermarktung ihrer innovativen Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren in Anspruch nehmen. Warum Einreichungen immer noch lohnen? Das Prinzip „first come, first serve“ gilt nicht mehr. Es wird gelost.

Auswahl nach Zufallsprinzip

Aus den Erfahrungen der vergangenen Durchgänge ist zu erwarten, dass mehr Anträge eingebracht werden als Budgetmittel zur Verfügung stehen. Daher wird für alle bis 7. September 2017 vollständig eingebrachten Anträge ein notariell durchgeführtes Ziehungsverfahren zur Anwendung kommen, dass die Auftragsreihung nach dem Zufallsprinzip durchführt.

Innovationen von KMU

Gefördert wird die Inanspruchnahme von kreativwirtschaftlichen Leistungen im Rahmen eines Innovationsvorhabens bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem Zuschuss von bis zu 100% der förderbaren Kosten, max. 5.000 Euro. Die kreativwirtschaftlichen Leistungen können dabei aus den Kernbereichen Design, Architektur, Multimedia/Spiele, Mode, Musikwirtschaft/Musikverwertung, Audiovision und Film/Filmverwertung, Medien- und Verlagswesen, Grafik, Werbewirtschaft oder Kunstmarkt in Anspruch genommen werden. Für den Kreativwirtschaftsscheck 2017 steht ein Förderungsbudget von EUR 1,5 Millionen zur Verfügung.

Die Zulosung

Um das bisher übliche, von den Autoren der LBG Austria nach den letzten Erfahrungen als „Windhundrennen“ („first come, first serve“) bezeichnete Verfahren zu entschärfen, wurde eine Art der Reihung der Anträge entwickelt, die nun das vierte Mal zur Anwendung gelangt: Innerhalb des definierten Einreichzeitraums (Samstag, 1.  Juli 2017, 8.00 Uhr – Donnerstag, 7.  September 2017, 17.00 Uhr) können über den aws Fördermanager Anträge eingereicht werden.

Jeder nur einen Stein

Es ist max. ein Antrag pro Einreicherin bzw. Einreicher erlaubt – sollte eine Antragstellerin bzw. ein Antragsteller mehrere Anträge in derselben Ausschreibungsrunde einreichen, so wird keiner der Anträge im Ziehungsverfahren berücksichtigt, d. h. bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Werden innerhalb dieses Zeitraums mehr vollständige Anträge eingebracht als Budgetmittel zur Verfügung stehen, kommt ein zweistufiges Auswahlverfahren zur Anwendung:

  1. Mittels eines notariell durchgeführten Ziehungsverfahrens erfolgt per Zufallsprinzip eine Reihung der Anträge.
  2. Die Anträge werden basierend auf der zufälligen Reihenfolge der notariellen Ziehung auf Richtlinienkonformität geprüft und entsprechende Förderungszu- oder -absagen erteilt.
  3. Dabei wird die Reihenfolge der Bearbeitung der eingegangenen Anträge  durch die notariell durchgeführte Zufallsziehung bestimmt, was eine höhere Verteilungsgerechtigkeit bewirkt. Einreichungen sind wie üblich ausschließlich über den aws Fördermanager möglich.

 

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