Beton- und Fertigteilbranche: Vom Gefühl, wenn es wieder aufwärts geht

30. August 2017 Drucken
Beton- und Fertigteilbranche: Vom Gefühl, wenn es wieder aufwärts geht
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er Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) meldet steigende Umsätze in seiner Branche. Knapp zwei Drittel der Befragten berichten von wachsender Dynamik des Marktes..

Der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) meldet steigende Umsätze in seiner Branche. Laut dem aktuellen Konjunkturbarometer des Verbandes ist vor allem die Auftragslage im Hochbau sehr gut, dank der boomenden Bereiche Wohnbau, Gewerbe- und Industriebau. Die Fertigteilbranche blickt wieder optimistisch nach vorne.

Steigende Umsätze

Knapp zwei Drittel der Befragten berichten von steigenden Umsätzen im ersten Halbjahr dieses Jahres. 89 Prozent erwarten, dass das zweite Halbjahr 2017 höhere Umsätze als die Vergleichsperiode des Vorjahres bringen wird. Dies wirkt sich auch auf die Erwartungen zur Beschäftigung aus: 14 Prozent der befragten Unternehmen wollen neue Mitarbeiter einstellen. Die Fluktuation in den Betrieben ist niedrig, viele der Arbeiter und Angestellten sind seit 20 oder 30 Jahren im selben Unternehmen beschäftigt. Kein einziges Unternehmen gibt an, mit einer sinkenden Anzahl von Beschäftigten zu rechnen. VÖB-Präsident DI Franz Josef Eder: „Zehn Jahre nach Ausbruch der Wirtschaftskrise haben viele Unternehmen erstmals das Gefühl, dass es wieder aufwärts geht.“

Mindestlohn spielt keine Rolle

Die Einführung des Mindestlohnes von 1.500 Euro brutto im Monat ab 2020, auf die sich die Sozialpartner heuer geeinigt haben, wird laut den Ergebnissen des VÖB-Konjunkturbarometers kaum Auswirkungen haben: 93 Prozent der Befragten geben an, vom Thema Mindestlohn gar nicht betroffen zu sein. „Die Beton- und Fertigteilbranche ist für die faire Entlohnung der Mitarbeiter bekannt“, sagt VÖB-Präsident Franz Josef Eder.  Hingegen setzen die Unternehmen Hoffnungen in eine Flexibilisierung der Arbeitszeit: Acht von zehn Befragten erwarten davon positive Auswirkungen. (APA)

 

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