Immobilien: Wohnungen in Wiens City stark nachgefragt

10. Oktober 2017 Drucken
Immobilien: Wohnungen in Wiens City stark nachgefragt
© pixabay.com

Wohnen im exklusivsten Bezirk Wiens – mit Geschichte, Kunst und Kultur in unmittelbarer Nachbarschaft:  Diesen Traum erfüllen sich immer mehr Menschen mit dem Kauf einer Eigentumswohnung in der Innenstadt. Für heuer ist daher – auch aufgrund vieler neuer Projekte – ein Umsatzrekord zu erwarten, heißt es in der neuesten Ausgabe des „Wohnungsatlas“ von Otto Immobilien.

Verkäufe steigen

„Zum Stichtag 31.8.2017 wurden bereits fast so viele Wohnungen im Erstbezug verkauft wie im gesamten Vorjahr, seit der letzten Ausgabe des Wohnungsatlas vor zwei Jahren ist das Transaktionsvolumen um 20 Prozent gestiegen“, verlautete Otto Immobilien. Das jährliche Transaktionsvolumen in der City beträgt im Durchschnitt rund EUR 120 Mio.

Im neuen Wohnungsatlas präsentiert Otto Immobilien ein Update mit den aktuellen Daten und Fakten zum Eigentumswohnungsmarkt im ersten Wiener Gemeindebezirk. Und dies rückwirkend auf die Entwicklung seit 2008 und detailliert nach den historischen vier Vierteln des Bezirkes. In den letzten 6 Jahren sind demnach die Preise im Mittelwert um 4,93 Prozent pro Jahr gestiegen. Der Durchschnittspreis pro m² für die Transaktionen der letzten 12 Monate betrug EUR 12.604/m².  Im Schottenviertel findet man mit einem Preis von EUR 32.094/m² heuer die teuerste Transaktion.

Inländer als Käufer

Die mit großem Abstand meisten Käufer der letzten drei Jahren sind die Österreicher selbst:  Mehr als 80 Prozent der Transaktionen wurden von Frau und Herrn Österreicher durchgeführt. Die zweitgrößte Käufergruppe kommt mit 6 Prozent aus dem EU-Raum, die drittstärkste aus Liechtenstein, Luxemburg, Zypern und der Schweiz (5 Prozent).

Bestand: Derzeit gibt es laut Otto Immobilien in der Wiener Innenstadt exakt 4.083 Eigentumswohnungen. Das sind im Vergleich zur letzten Ausgabe im Herbst 2015 um 60 Wohnungen mehr. Die meisten Wohnungen gibt es im Schottenviertel (35 Prozent), die wenigsten im „kleineren“ Stubenviertel (17 Prozent).

 

Mehr zum Thema: