Was die neue Regierung für die Tourismusbranche bringt

17. Dezember 2017 Drucken
Was die neue Regierung für die Tourismusbranche bringt
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Vorgeschriebenen Ruhezeiten für Mitarbeiter werden von elf auf acht Stunden verkürzt. Auch wird die Umsatzsteuer von 13 auf 10 Prozent per November 2018 wieder rückgeführt.

Sowohl die Touristiker als auch die Hoteliers der Wirtschaftskammer haben die Vorhaben der kommenden Bundesregierung begrüßt. Die Tourismusbranche freut sich, dass die vorgeschriebenen Ruhezeiten für Mitarbeiter von elf auf acht Stunden verkürzt werden. Auch wird die Umsatzsteuer von 13 auf 10 Prozent per November 2018 wieder rückgeführt.

Tourismus-Branchensprecherin Petra Nocker-Schwarzenbacher und Sigi Egger vom Hotellerie-Fachverband lobten unter vielen anderen Punkten auch, dass die vorgeschriebenen Ruhezeiten für Mitarbeiter von elf auf acht Stunden verkürzt werden sollen. Dieser Punkt findet sich im Regierungsprogramm insofern wieder, als dass Arbeitszeitregelungen für Betriebe und Beschäftigte in der Gastronomie praxisgerecht gestaltet werden sollen.

WKO-Fachbereiche begrüßen Beibehaltung der Raucherregelung

Zustimmung von den Touristikern kommt auch für die umstrittene Raucherregelung nach „Berliner Modell“, das die Regierung vor hat. Erfreut zeigen sich die Branchenvertreter weiters über praktisch alle Punkte zum Tourismus im schwarz-blauen Regierungsprogramm.

  • die Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung von 13 Prozent auf 10 Prozent,
  • die Anpassung der Abschreibungsdauer an die tatsächliche Nutzungsdauer,
  • die Regionalisierung der Mangelberufsliste und Erweiterung der Rot-Weiß-Rot Card,
  • die Verkürzung der Ruhezeit von 11 auf 8 Stunden,
  • die rasche Erweiterung der Genehmigungsfreistellungsverordnung für Beherbergungsbetriebe bis 30 Betten,
  • die gleichen Pflichten für Plattformen wie Airbnb & Co,
  • Entschärfung des Kumulationsprinzips zur Vermeidung von behördlichen Strafexzessen,
  • die Umsetzung des Saisonverlängerungsmodells sowie die Erweiterung der Arbeitszeitspielräume zur Saisonverlängerung. (APA/red)

 

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