Registrierkassen: So prüfen Sie den Startbeleg mit der Belegcheck-App

05. Februar 2018 Drucken
Registrierkassen: So prüfen Sie den Startbeleg mit der Belegcheck-App
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Für jede Registrierkasse kommt das erste Mal. Die Bundesministerium für Finanzen stellt ein App online zur Verfügung, mit dem Unternehmer den Startbeleg für eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung prüfen können. Steuerberaterin Eva Pernt hat die App getestet.

Mit einer Überprüfung des Startbelegs wird sichergestellt, dass die Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung der Registrierkasse ord­nungsgemäß durchgeführt wurde. Mit der BMF Belegcheck-App kön­nen der maschinenlesbare Code (QR-Code) des Startbelegs und alle weiteren Belege des eigenen Unternehmens gescannt und geprüft werden. Dabei werden Daten über FinanzOnline herangezogen, um die Gültigkeit der Signatur auf den Belegen feststellen zu können. Das Ergebnis wird unmittelbar am Display des Smartphones oder Tablets mit einem weißen Häkchen auf grünem Grund angezeigt. Wichtig ist, dass vor der ersten Anwendung der BMF Belegcheck-App diese durch Eingabe des Authentifizierungscodes aus der Finanzonline-Registrie­rung freigeschaltet ist.

Wenn die Startbelegprüfung einen Fehler ergibt

Ergibt die Startbelegprüfung einen Fehler – es erscheint ein weißes Kreuz auf rotem Grund auf dem Display – gilt es zunächst zu überprü­fen, ob alle Daten korrekt erfasst wurden. Nach Korrektur der Einga­ben kann der Startbelegprüfungsvorgang wiederholt werden. Sollten weiterhin Fehler auftreten, empfiehlt es sich, Kontakt mit dem Kassenhersteller oder dem Steuerberater aufzunehmen.

Hinweise für den laufenden Registrierkassen-Betrieb

  • Monats- und Jahresbelege sind zu signierende Kontrollbelege mit dem Betrag 0 (Null) Euro, die zum Monats- bzw Jahresende zu erstellen sind. Der Jahresbeleg ist zusätzlich auszudrucken bzw. elektronisch zu erstellen, aufzubewahren und mittels BMF-Belegcheck-App zu prüfen.
  • Das Datenerfassungsprotokoll der Registrierkasse ist jedenfalls quartalsweise auf einem externen Datenträger unveränderbar zu sichern und sieben Jahre aufzubewahren.
  • Bei Ausfall oder Verlust einer Registrierkasse sind Geschäftsvor­fälle auf einer anderen Registrierkasse zu erfassen oder händische Belege zu erstellen, welche dann nacherfasst werden.
  • Dauert der Ausfall einer Registrierkasse länger als 48 Stunden, müssen Beginn und Ende des Ausfalls oder die gänzliche Außerbetriebnahme binnen einer Woche über Finanz-Online gemeldet werden.