Valentinstag: Das extreme EU-Handelsdefizit bei Rosen-Importen

14. Februar 2018 Drucken
Valentinstag: Das extreme EU-Handelsdefizit bei Rosen-Importen
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Die Rosen-Importe der EU lagen im Vorjahr zehnmal so hoch wie die Ausfuhren der wahrscheinlich beliebtesten Blume. Laut Eurostat-Daten zum Valentinstag exportierte die EU in den ersten zehn Monaten 2017 Rosen im Wert von 62 Millionen Euro. Die Einfuhren lagen dagegen bei 624 Millionen Euro.

Die Niederlande sind unter den 28 EU-Staaten der Hauptimporteur. Mit 478 Millionen Euro aus Drittstaaten (70 Prozent aller Rosen-Einfuhren) lagen die Niederländer vor Litauen (sieben Millionen oder 11 Prozent) und Deutschland (fünf Millionen oder acht Prozent). Aus Österreich lagen keine Daten vor.

Russland kauft

Beim Export von Rosen aus der EU in Drittstaaten gingen die meisten an Russland (28 Millionen oder 45 Prozent der Ausfuhren), gefolgt von der Schweiz (20 Millionen oder 31 Prozent) und Norwegen (vier Millionen oder sechs Prozent).

Kenia ist Exportweltmeister

Stärkster Lieferant der EU war im Vorjahr Kenia (317 Millionen oder 51 Prozent). Dann folgten Äthiopien (126 Millionen oder 20 Prozent) und Ecuador (108 Millionen oder 17 Prozent). (APA)