Photovoltaik-Förderung: Ticketvergabe seit 12. März

12. März 2018 Drucken
Photovoltaik-Förderung: Ticketvergabe seit 12. März
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Die Photovoltaik-Förderung des Bundes gibt es nach dem Prinzip „first come – first serve“. Ein schneller Start ist für Förderwerber wichtig: Das Budget ist mit 145 Mio. Euro beschränkt. 

Heute Montag, den 12. März 2018, startet um 17 Uhr die Ticketvergabe der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG für Förderanträge von Photovoltaik- und Speicherprojekten.  Ein schneller Start ist für Förderwerber wichtig: Die Photovoltaik-Förderung des Bundes gibt es nach dem Prinzip „first come – first serve“. Das Budget ist beschränkt.

Mit dem 12. März stellt der Bund neben der regulären Photovoltaik-Förderung weitere 15 Millionen Euro für Photovoltaik-Anlagen und Speicher zur Verfügung. Ab 17 Uhr können Förderanträge online eingereicht werden. Die Reihung erfolgt nach dem „first come-first serve“-Prinzip.

So funktioniert’s

Förderwerber lösen in einem ersten Schritt ein Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben. Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden („Fertigstellung“). Für diesen zweiten Schritt stehen 240 Stunden (10 Tage) zur Verfügung. Den genauen Zeitraum für die Vervollständigung des Tickets findet sich in der Ticket-Bestätigungsmail bzw. auf dem Bildschirm nach erfolgreicher Ticketziehung.

Förderbudget von 15 Millionen Euro

Es steht ein Fördervolumen von 15 Millionen Euro zur Verfügung, wobei mindestens neun Millionen Euro für die Errichtung bzw. Erweiterung von Photovoltaik-Anlagen vorgesehen sind.

Fördersätze

Bei einer Antragstellung, Förderzusage und einem Vertragsabschluss im Jahr 2018 beträgt der

  • Fördersatz für Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowattpeak maximal 250 Euro je Kilowattpeak sowie
  • für Photovoltaik-Anlagen bis 500 Kilowattpeak maximal 200 Euro je Kilowattpeak.
  • Zusätzlich können Stromspeicher mit einer Größe von 0,5 bis 10 Kilowattstunden pro Kilowattpeak mit bis zu 500 Euro je Kilowattstunde gefördert werden.

Zählpunktbezeichnung muss verhanden sein

Die Einbringung eines Förderantrags ist nur mit einer gültigen Zählpunktbezeichnung möglich (vorhandener Netzzugang). Diese erhalten Sie in Vereinbarung mit dem jeweiligen Netzbetreiber. Falschangaben führen zur sofortigen Ablehnung des Antrags. Mehr Informationen liefern dazu auch die Energieberater der Bundesländer.

 

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