Gründer: Österreicher scheuen das Risiko des Fehlschlags

15. März 2018 Drucken
Gründer: Österreicher scheuen das Risiko des Fehlschlags
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Das Unternehmerrisiko schreckt in Österreich überdurchschnittlich viele potentielle Gründer ab. Im Ranking von 45 Ländern fällt die Alpenrepublik auf Platz 40 zurück.

Die Lust an der Selbstständigkeit ist hierzulande  gesunken, heißt es in einer Befragung der Firma Amway. Im Ranking von 45 Ländern fällt Österreich auf Platz 40 zurück. Das Unternehmerrisiko schreckt überdurchschnittlich viele potentielle Gründer ab. 

Der Wunsch zu gründen gehe in Europa aber generell zurück, während der Unternehmergeist in Asien steige. So ist den Österreichern im Vergleich zu den Vorjahren die Lust am Gründen deutlich vergangen: „Der österreichische AESI-Wert für 2017 liegt bei 29 von 100 Punkten, gegenüber 36 im Jahr 2016 und 35 im Jahr 2015“, so die Aussendung des Direktvertriebsunternehmens. Damit liege Österreich hinter Deutschland mit 31 und der Schweiz mit 45 Punkten.

Amway-Punktesystem sieht Österreich weit hinten

Für den Wert werden der Wunsch nach Selbstständigkeit, die Einschätzung der dazu notwendigen Fähigkeiten und die Durchsetzungskraft gegenüber sozialen Widerständen untersucht. Für Gründer liegt der Europaschnitt bei 42 Punkten, der weltweite bei 47. Spitzenreiter beim Unternehmergeist seien Vietnam, Indien und China.

Österreicher scheuen Unternehmerrisiko

Auffallend ist, dass in Österreich nur ein Fünftel das Risiko von Fehlschlägen eingehen will und knapp 30 Prozent sich vorstellen können, auch in der Freizeit an ihrer Geschäftsidee zu arbeiten. Nur ein Drittel glaubt, Geschäftsideen entwickeln zu können. Besonders gefragt sei hierzulande die Unterstützung beim Umgang mit Finanzen, Steuern und Vorschriften. Für Amway Global Entrepreneurship Report wurden im abgelaufenen Jahr fast 49.000 Personen weltweit befragt, darunter über 1.000 Frauen und Männer ab 16 Jahren aus Österreich.

 

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