WiEReG: Warum die Meldefrist bis 15. August verlängert wurde

28. Mai 2018 Drucken
WiEReG: Warum die Meldefrist bis 15. August verlängert wurde
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Die Rechtsunsicherheit war noch groß und die technische Infrastruktur des Melderegisters überfordert: Das BMF informiert, dass die verpflichtende Meldefrist nach WiEReG bis 15.08.2018 verlängert wurde.

Das BM für Finanzen teilte am 14. Mai mit, dass die Frist zur erstmaligen Abgabe der verpflichtenden Meldung der wirtschaftlichen Eigentümer nach dem wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz WiEReG bis 15.08.2018 verlängert wurde. Bis dahin galt der 1. Juni als Vorgabe für die Meldepflicht.

Im Schreiben des Finanzministeriums heißt es, dass aufgrund der bestehenden (technischen) Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Durchführung von Meldungen sowie bestehender Unsicherheiten bei der Auslegung des Gesetzes der erste Lauf des automatisationsunterstützten Zwangsstrafenverfahrens auf den 16. August 2018 verschoben wird.

Der 15. August gilt für WiEReG

Das BMF unterstreicht, dass die Abgabe einer erstmaligen Meldung nach dem 1. Juni 2018 bis zum 15. August 2018 zu keiner finanzstrafrechtlichen Verfehlung führen wird. Die zuständigen Abgaben- und Finanzbehörden wurden informiert.