#glaubandich Challenge: Das sind die zehn Kandidaten aus Tirol

29. Mai 2018 Drucken
#glaubandich Challenge: Das sind die zehn Kandidaten aus Tirol
© Werkstätte Wattens

Am 29.5. wird der Landessieger gekürt, der die Tiroler Start up-Szene beim Finale in Wien vertreten wird.  Der Finalsieger gewinnt unter anderem 10.000 Euro und einen fixen Startplatz im Casting für die Puls4-Start up-Show „2 Minuten 2 Millionen“.

Die zehn Kandidaten für den Tiroler Pitching Day der #glaubandich Challenge in der Werkstätte Wattens stehen fest. Heute wird der Landessieger gekürt, der die Tiroler Start-up-Szene beim Finale in Wien vertreten wird.  

Der Finalsieger gewinnt unter anderem 10.000 Euro, einen fixen Startplatz im Casting für die Puls4-Start up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ und Medienvolumen im Wert von 10.000 Euro bei der Start-up-Plattform  Trending Topics. Die #glaubandich Challenge ist Österreichs größte Start up-Event, durchgeführt von Erste Bank und Sparkasse, Trending Topics, Puls 4 und das Gründerservice.

Die zehn Kandidaten aus Tirol

BHS Technologies: Das Operationsmikroskop ist in der Mikrochirurgie das wichtigste Werkzeug des Chirurgen. Dabei beruht die aktuell gebräuchliche Technologie auf einem Konzept der späten 1950er Jahre.  Die Arbeitsergonomie ist dabei für den Arzt extrem belastend, das Handling kompliziert. Bei dem Operationsmikroskop des Innsbrucker Start-ups BHS werden diese Schwachpunkte beseitigt: Arbeitsergonomie und Operationsprozeduren zeigen sich wesentlich verbessert. BHS hat ein funktionsfähiges Operationsmikroskop aus Standardbauteilen aufgebaut, das an mehreren Kliniken gemeinsam mit Anwendern getestet wird.

Empatic – User Experience Strategy: Das Start-up Empatic – User Experience Strategy sorgt sich um die User Experience in Zeiten der Digitalisierung. Ein Team aus Konzeptern und Designern will sowohl kleinen als auch großen Unternehmen helfen, die Probleme ihrer Nutzer zu verstehen und zu verbessern oder beseitigen. Empatic entwickelt dafür Strategien oder gestaltet gar das ganze Produkt bis zum letzten Pixel selbst. Im Fokus steht für sie aber nicht nur das positive Erlebnis des Users, sondern auch die Wirtschaftlichkeit.

Innerspace GmbH: Das Start-up Innerspace GmbH aus Wattens beschäftigt sich mit Virtual Reality. Um genau zu sein: Sie entwickeln Trainingslösungen für richtiges Verhalten in Produktionsprozessen. Das funktioniert wie folgt: Mittels VR-Brille können Nutzer bestimmte Schlüsselsituationen durchspielen. Durch das sofortige Feedback können Mitarbeiter dann ihren Umgang mit diesen Situationen optimieren.

Paul & Ernst: Das Start-up Paul & Ernst will es Gastronomen ermöglichen, ohne viel Aufwand in die Street Food Szene einzutauchen. Und zwar mit Stil. Mit individuell gestalteten Gastrobikes, die auf die Wünsche der Kunden angepasst werden können. Egal ob Speisen, Getränke oder Eiscreme: Design, Material und Größe sind nur einige der Parameter, auf die der Kunde bei der Gestaltung des Gastrobikes Einfluss hat.

p&p MultiTouch: Innovation in der Produktpräsentation. Das hat sich p&p MultiTouch zum Ziel gesetzt. Mithilfe eines neuen Präsentations-Tools mit Multitouch-Steuerung können alle Arten von Informationen eindrucksvoll inszeniert werden und obendrein verständlich dargestellt werden. Egal ob für die Präsentation im Büro, auf Veranstaltungen oder in Schauräumen.

Swarm Analytics: Das Kufsteiner Start-up Swarm Analytics will das Verkehrswesen revolutionieren. Zur besseren Analyse des Verkehrsaufkommens wollen sie Sensoren, Verkehrskameras und AI-Elemente einsetzen, um im nächsten Schritt beispielsweise Ampelschaltungen zu verbessern. Um flexibel auf die Bedürfnisse des Verkehrs eingehen zu können, soll das Ganze in Echtzeit steuerbar sein.

Tribe: Das Start-up sieht sich als erste dezentrale Kreativ- und Schöpfungsplattform für Musiker und Artisten. Die Vision von Tribe: Musiker sollen stets unabhängig bleiben, aber nicht auf nötiges Investment für Studio oder Produzenten verzichten. Stichwort: Crowdfunding. Tribe läuft auf einer Blockchain und greift bei Transaktionen auf Smart Contracts zurück. Wie das alles genau funktioniert, werden sie beim Pitch in Wattens erklären.

UP STREAM SURFING: Das Unternehmen hat eine spezielle Lösung für Surf-Fans in urbanen Räumen entwickelt.  Anstatt einer langen Reise ans Meer muss man zum Surfen künftig nur mehr zum Fluss der eigenen Stadt reisen. Das dafür entwickelte Lift-System wird rein von der Kraft des Flusses angetrieben. Eine nachhaltige Lösung für Surfmöglichkeiten in Städten. Und das ganze funktioniert, wie der Name schon sagt, natürlich stromaufwärts.

Urisalt: Wenn Natriumhaushaltsstörungen nicht rechtzeitig behandelt werden, führen sie zu schweren bis lebensbedrohlichen gesundheitlichen Komplikationen. Derzeit wird der Natriumstatus eines Menschen meist über eine Blutuntersuchung beurteilt. Dies ist invasiv und logistisch aufwändig. UriSalt hingegen ermöglicht eine Elektrolythaushalt-Bestimmung mittels einfacher und rascher Urinanalyse. Diese innovative Methode ist sowohl für Ordinationen, Apotheken und für den private Selbsttest einsetzbar.

VID-Card: Das Produkt von Daniel Gosterxeier befindet sich gerade im Entwicklungsstadium: Die VID-Card. Eine Art digitale Identität, die in Zukunft als virtueller Ausweis benutzt werden kann. Wichtig ist dem Erfinder dabei Verschlüsselung, und dass die Personen alleinige Kontrolle über ihre digitale Identität haben.

 

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