e-discounting: So vereinen Unternehmen elektronische Rechnungslegung und Factoring

22. Juni 2018 Drucken
© pixabay

Digitale Technologien schaffen neue Services: Beim e-discounting verkaufen Lieferanten ihre offene Forderung, die sie mittels EDI-Format fakturieren, an Factoring-Spezialisten.

Die Intermarket Bank AG, Spezialinstitut der Erste Group und Sparkassen im Bereich Supply-Chain-Finance, kooperiert dabei mit EDITEL, dem führenden Anbieter von EDI-Lösungen (Electronic Data Interchange) in Österreich und CEE. Rechnungslegungsprozesse werden so mit einer bilanztechnisch attraktiven Finanzierungslösung vereint.

Verbindung zweier Welten

e-discounting bietet dabei zwei Vorteile: Rechnungen werden elektronisch im EDI-Format übermittelt. Dabei werden offene Forderungen der Lieferanten sofort in Liquidität umgewandelt. Die Transparenz in der Lieferkette wird deutlich verbessert. Über 300 Millionen Transaktionen von mehr als 15.000 Unternehmen werden jährlich so zuverlässig abgewickelt. EDITEL ist in verschiedensten Branchen tätig. Sehr verbreitet angewendet wird dabei die elektronische Rechnungslegung im EDI-Format zwischen Lieferanten und Abnehmern aus dem großflächigen Einzelhandel.

Verbesserung des Bilanzbildes

e-discounting verbessert die Working-Capital Kennzahlen und damit das Bilanzbild der Unternehmen.  Die Bevorschussungsquote beläuft sich auf bis zu 100 Prozent der Rechnungen und durch den regresslosen Ankauf erfolgt gleichzeitig eine Absicherung gegen das Ausfallsrisiko der Forderungen. Die Liquidität kann mehrfach am Tag je nach Bedarf des Kunden über das e-discounting Portal der Intermarket Bank abgerufen werden.

 

Mehr zum Thema