#glaubandich-Challenge: Surgebright ist „Start-up des Jahres 2018“

26. Juni 2018 Drucken
#glaubandich-Challenge: Surgebright ist „Start-up des Jahres 2018“
© David Bitzan

Der Sieger der #glaubandich-Challenge steht fest. Mehr als hundert Mal haben Start-ups in ganz Österreich für den größten Start-up-Wettbewerb des Landes präsentiert.

Mehr als hundert Mal haben Start-ups in ganz Österreich für die #glaubandich-Challenge präsentiert – und jetzt steht der Sieger des größten Start-up-Wettbewerbs des Landes fest. Das  Linzer MedTech Surgebright ist „Start-up des Jahres 2018“.

Den zweiten Platz belegte SzeleSTIM mit einem Schmerztherapie-Wearable, den dritten Platz sicherte sich eet-energy mit dem Balkon-Solarkraftwerk SolMate. Lukas Pastl, Mitgesellschafter von Surgebright, nahm einen Scheck über 10.000 Euro entgegen und erhält zusätzlich ein Medienpaket im Wert von 10.000 Euro bei Trending Topics, einen Startplatz im Casting zur nächsten Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ und ein Ticket für die exklusive Start-up Executive Academy von Silicon Castles in Salzburg.

SharkScrew: Knochenschraube statt Metallimplantat

Das Start-up von Dr. Klaus Pastl und seinen beiden Söhnen Lukas und Thomas hat mit „SharkScrew“ ein Knochentransplantat entwickelt, das Metallschrauben ersetzen kann. So müssen etwa bei Knochenbrüchen keine Metallschrauben mehr verwendet werden, um Knochenfragmente wieder miteinander zu verbinden. Der Körper erkennt das Implantat als eigenen Knochen und nach etwa einem Jahr sieht man die Schraube am Röntgen nicht mehr. Die zweite Operation zur Entfernung der Metallschrauben entfällt, was dem Gesundheitssystem rund 62 Millionen Euro pro Jahr ersparen könnte, rechnete Lukas Pastl vor.

SharkScrew        © Surgebright

„Oberösterreich würdig vertreten“

Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. „Es gab wirklich viele Top-Unternehmen“, sagte Jury-Mitglied Michael Altrichter. Das Publikum konnte über ein SMS-Voting mitentscheiden. „Die 62 Millionen Euro, die im Gesundheitssystem eingespart werden, haben uns genauso überzeugt wie die Tatsache, dass sich Patienten eine zweite OP ersparen“, begründet Jurysprecher Thomas Schaufler, Privatkunden-Vorstand der Erste Bank und Sparkasse, die Entscheidung. „Wir freuen uns, Oberösterreich würdig vertreten zu haben“, sagte Lukas Pastl. Surgebright will sich zunächst noch auf den DACH-Markt konzentrieren, aber: „Wir strecken bereits unsere Fühler Richtung USA und Asien aus“, verriet Pastl.

Die Finalisten

SurgebrightSzeleSTIM (Wien, MedTech) und eet.energy (Steiermark, Solarenergie) haben sich im Finale gegen Artivive  (Sieger des Community Votings), Swarm Analytics  (Tirol, Big Data), Original+ (Salzburg, AI-Ski), add-e (Kärnten, eMobilität), Die Schlaue Box (Burgenland, Social Entrepreneurship), Saphenus (Niederösterreich, MedTech) und dentalQlick (Vorarlberg, eCommerce  durchgesetzt.

Hochkarätige Jury

Den Start-ups fühlte im Finale eine hochkarätige Jury auf den Zahn: Katharina Schneider, Michael Altrichter und Heinrich Prokop sind aus der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ bekannt, Thomas Schaufler ist Vorstand der Erste Bank und Sparkasse, Elisabeth Zehetner-Piewald ist Bundesgeschäftsführerin des Gründerservice der WKÖ und Gerald Reischl ist Business Angel von Trending Topics.

Mehr als 90 Kandidaten

In den vergangenen Wochen haben sich mehr als 300 Start-ups beworben, mehr als 90 haben auf den schönsten Bühnen Österreichs gepitcht. Wir sind mit einem Schiff über den Wörthersee gefahren, haben mit TV-Investor Michael Altrichter in Linz Gitarre gespielt und mit Ex-Skirennläufer Armin Assinger in Graz über Bücher philosophiert. Mehr als tausend Gäste haben mitgefiebert und hunderte haben in Wien zum Finale mit uns die größte Start-up-Party des Jahres gefeiert. Der Wettbewerb wurde von der Erste Bank und Sparkasse gemeinsam mit Trending Topics, Puls 4 und  dem Gründerservice der WKÖ veranstaltet.

 

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