Sommerzeit: 14 Geld-Tipps für den Urlaub

03. Juli 2018 Drucken
Sommerzeit: 14 Geld-Tipps für den Urlaub
© RainerSturm/pixelio.de

Weniger als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher planen einen Sommerurlaub (4,3 Mio. BürgerInnen). Sie geben dafür 1.100 Euro pro Person aus. Anders als im Vorjahr greifen die Reisewilligen allerdings bei der Finanzierung vermehrt auf ihr sogenanntes Urlaubsgeld und weniger auf ihre Ersparnisse zurück.

Bezahlt wird im Urlaub am liebsten mit Bargeld, gefolgt von Bankomat- und Kreditkarte. Um den höchstmöglichen Sicherheitsstandard bei einer bargeldlosen Zahlung zu gewährleisten, wird die Verifizierung bei Kreditkartenzahlungen mittels Unterschrift in nächster Zukunft flächendeckend von der Code-Eingabe abgelöst. Jedoch kennt nur jeder zweite Österreicher den Code seiner Kreditkarte. Bei Erste Bank und Sparkassen gibt es nun neben der Möglichkeit des Wunsch-Codes  auch digitale Abfragemöglichkeit des persönlichen Codes in George oder der George Go APP.

14 Geld-Tipps für den Urlaub

Experten von Erste Bank und Sparkasse haben  in aller Kürze die wichtigsten Tipps für eine kostenschonende Urlaubskasse zusammengefasst:

  • Geld noch vor Urlaubsantritt bei der Hausbank wechseln
  • Ein wenig Bargeld für Getränke, Snacks, Trinkgelder oder Taxifahrten mitführen
  • Mögliche Bargeldobergrenzen im Reiseland beachten
  • Codes der Karten einprägen
  • Bei Kartenzahlungen in Nicht-Euro-Ländern unbedingt in Landeswährung zahlen
  • GeoControl überprüfen und gegebenenfalls deaktivieren, um weltweit Bargeld beheben zu können
  • Die Zahlungslimits der Bankomat- und Kreditkarte prüfen und gegebenenfalls anpassen
  • Mögliche Reiseversicherungen im Rahmen der Kreditkartenverträgen prüfen
  • Bargeldbehebungen mit Kreditkarten aufgrund der relativ hohen Gebühren vermeiden
  • Wiederaufladbare Karten (Prepaidkarten) für den Notfall als Bargeldersatz an einem sicheren Ort verwahren
  • Bezahlung mit Bankomat- und Kreditkarten ist in Euro-Ländern kostenlos
  • Geldbehebungen außerhalb des Euro-Raumes sind mit der Bankomatkarte am günstigsten
  • Bei Bargeldbehebungen mit der Bankomatkarte am Bankomaten auf die Umrechnung in die Heimatwährung verzichten.
  • Bei Bargeldbehebungen immer darauf achten, ob der Bankomat-Betreiber ein zusätzliches Entgelt für die Behebung verlangt. Darauf wird vor der Behebung hingewiesen und der Behebungsvorgang kann noch abgebrochen werden.

Bankomatkarte wird im Urlaub weniger genutzt

Laut einer Integral-Umfrage bezahlen die Österreicher im Urlaub am liebsten mit Bargeld, gefolgt von Bankomat- und Kreditkarte. Allerdings büßen im Vergleich zum Vorjahr Bargeld (-3 Prozentpunkte, 79 Prozent) und Bankomatkarte (-8 Prozentpunkte, 42 Prozent) an Beliebtheit ein, im Gegenzug legt die Kreditkarte leicht zu (+3 Prozentpunkte, 40 Prozent). Fragt man die Österreicher, ob sie den Code ihrer Visa und Co. kennen, verneint das fast jeder Zweite (47 Prozent). Einer der Gründe: Die Verifizierung der Zahlung erfolgte die letzten Jahrzehnte mittels Unterschrift. Um den höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten, wird nun bei Bezahlung mittels Kreditkarte auf PIN-Eingabe umgestellt. Kunden der Erste Bank- und Sparkassen können ab sofort sowohl für Bankomat- als auch für die Kreditkarten ihren Code schnell und sicher digital via George abrufen. Von unterwegs geht das für s Kreditkarten mittels der „Code-Anzeige“-Funktion in der George Go App. Außerdem gibt es die Möglichkeit seinen Wunsch-Code vorab schon festzulegen.

Österreicher urlauben im Ausland

Acht von zehn Bürgern planen ihren Urlaub grenzüberschreitend; vier von zehn wollen sich in Österreich erholen. In der Euro-Zone bleiben laut Umfrage 59 Prozent. Für das Urlaubsbudget ist das ein Vorteil, denn weder bei der Bezahlung mit Bankomat- noch mit Kreditkarten fallen in der Euro-Zone Gebühren an. Jeder fünfte Österreicher will allerdings in ein Land außerhalb der Euro-Zone. Für den Sommerurlaub greift mehr als die Hälfte der Österreicher auf Ersparnisse (56 Prozent, 2017: 77 Prozent) zurück. Ein Drittel (35 Prozent, 2017: 27 Prozent) finanziert die Reise vom 14. Gehalt. Familie, Freunde und Bekannte bitten Urlaubshungrige heuer verstärkt um finanzielle Unterstützung (9 Prozent, 2017:4 Prozent), das geht aus der repräsentativen Integral-Umfrage im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen hervor.

Geldwechsel vor Reiseantritt

Laut der aktuellen Umfrage wechseln sechs von zehn Österreicher das Geld noch vor dem Urlaub bei der Bank. Jeder Vierte möchte Cash am Zielort beim Bankomaten beheben. Jeder Dritte besorgt sich die Valuten bei einer Bank in der Urlaubsdestination und jeder Fünfte holt sich die Landeswährung bei einer Wechselstube am Reiseziel. Wechselstuben in den Urlaubsdestinationen verrechnen meist einen schlechteren Kurs und hohe Spesen. Valuten sollten noch vor Urlaubsantritt besorgt werden.

GeoControl ist Mehrheit der Österreicher unbekannt

Vor rund dreieinhalb Jahren wurde GeoControl von den österreichischen Banken eingeführt, um damit den sogenannten „Skimming-Betrug“, das Auslesen und Kopieren des Magnetstreifens, zu verhindern. Allerdings kennen nur 36 Prozent der Bevölkerung diese Sicherheitsfunktion. Trotz der geringen Bekanntheit von GeoControl, erfüllt die Sicherheitsfunktion ihren Zweck. Seit der Einführung im Dezember 2015 konnte die Zahl der Skimming-Fälle deutlich reduziert werden. Erste Bank und Sparkassen haben auf ihrer Website die Staaten aufgelistet, in denen die Bankomatkarte uneingeschränkt benutzt werden kann. Ist das Reiseland nicht angegeben, kann die GeoControl-Funktion für die Dauer des Auslandaufenthaltes deaktiviert werden. Die Bankomatkarte ist dann wieder weltweit freigeschaltet. Nach Ablauf des selbst gesetzten Zeitraums wird GeoControl automatisch wieder aktiviert.

Kaum noch Akzeptanzstellen für alte Reiseschecks

Reiseschecks sind zwar seit Jahren in Österreich nicht mehr erhältlich, allerdings sind noch einige im Umlauf. Reiseschecks von American Express können noch bis zum 30. Juli 2018 in einer Filiale der Erste Bank oder Sparkasse eingelöst werden. Danach gibt es kaum noch Akzeptanzstellen in Österreich, die diese annehmen.