Oberösterreich: Land unterstützt Betriebe beim Umstieg auf Photovoltaik

06. September 2018 Drucken
Oberösterreich: Land unterstützt Betriebe beim Umstieg auf Photovoltaik
Gebäude mit bauteilaktivierter Wärmespeicherung in Speicherziegel. © Klimafonds/Ringhofer

Das Land Oberösterreich unterstützt ab sofort wieder Unternehmen bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und stationären Solarstromspeichern.

Derzeit befinden sich etwa 25.000 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 270 MWpeak im oberösterreichischen Stromnetz. Alleine letztes Jahr wurden über 2.500 neue netzgekoppelte Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. Damit ist das Potential in Oberösterreich derzeit nur zu einem geringen Teil genutzt.

Projekt mit mehr als 6 kWpeak

Gefördert werden vom Land OÖ Unternehmen mit Betriebsgebäuden in Oberösterreich, die eine Photovoltaikanlagen für den optimierten Eigenverbrauch, größer 6 kWpeak und/oder einen stationären Solarstromspeicher mit mindestens 6 Kilowattstunden Nennkapazität errichten.

Soviel ist ein kWpeak

Eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von ca. 7 Quadratmetern hat die Leistung von ca. 1 Kilowatt peak (peak bezieht sich auf die Leistung bei Sonneneinstrahlung) und erzeugt in Oberösterreich im Jahr ca. 1.000 Kilowattstunden Strom. Ein oberösterreichischer Haushalt benötigt etwa 3.000 bis 4.000 kWh Strom pro Jahr. (Mega [M] sind 1.000 Kilo, Giga [G] sind 1.000.000 Kilo)

200 Euro je kWpeak

Gefördert wird die PV-Anlage mit 200 Euro je kWpeak (maximal 40 Prozent, max. 200 kWpeak) bzw.der Solarstromspeicher mit 300 Euro je Kilowattstunde Nennkapazität (maximal 40 Prozent und einer maximalen Speichergröße von PV-Anlage [kWp] mal dem Faktor 1,2).

Speichertechnologie wird immer wichtiger

Das Thema Energiespeicher gewinnt immer mehr an Bedeutung. Besonders die dezentrale Stromerzeugung, der direkte Verbrauch dieses erzeugten Stroms für die betriebliche Produktion und die Speicherung mit innovativen Solarstromspeichern ist zunehmend ein Thema für die heimischen Unternehmen. Energiespeicher werden in Oberösterreich unter anderem von der Firma Fronius oder die Firma Greenrock/Blue Sky entwickelt.

Hier wird geholfen

Nähere Details zu den Fördervoraussetzungen und Beantragung: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Umweltschutz, Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz, 732 7720-14501,
E-Mail: foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at

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