Salzburg: Das sind die Neuerungen im Wachstumsprogramm für KMU

21. September 2018 Drucken
Salzburg: Das sind die Neuerungen im Wachstumsprogramm für KMU
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Das Land Salzburg unterstützt Investitionen von Kleinunternehmen. Im „Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe“ wurde bis Ende das Jahres verlängert.

Gefördert werden kann die Durchführung von eigen- oder kreditfinanzierten materiellen Investitionen, die dazu dienen:

  • bauliche oder maschinelle Verbesserungen und/oder Erweiterungen zu erwirken
  • neue oder verbesserte Produkte oder Dienstleistungen anzubieten bzw. Produktionsverfahren anzuwenden
  • Investitionen in Tourismus- oder Freizeitbetrieben, die eine Saisonverlängerung, die Gewinnung neuer Zielgruppen, Qualitätsverbesserungen im Betrieb oder die Schaffung bzw. Verbesserung von Unterkunftsmöglichkeiten bzw. Aufenthaltsräumen von MitarbeiterInnen erzielen sollen.

Wer wird gefördert?

Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die Mitglieder der Wirtschaftskammer Salzburg sind und höchstens 20 Arbeitnehmer ohne Lehrlinge (umgerechnet auf Jahresvollzeit-Äquivalente) beschäftigen.

Regionalförderung

Kleine Unternehmen mit Betriebsstätten und Investitionen in den folgenden Regionen können eine Prämie von 15 Prozent bzw. einen Zinsenzuschuss von sechs Prozent p.a. erhalten:

  • Bezirk Tamsweg – nationales Regionalförderungsgebiet Lungau
  • Lammertal – Gemeinden Abtenau, Annaberg und Rußbach
  • Saalachtal – Gemeinden Lofer, St. Martin bei Lofer, Unken und Weißbach
  • Unterpinzgau – Gemeinden Bruck, Dienten, Fusch, Lend, Rauris und Taxenbach
  • Oberpinzgau – Gemeinden Krimml, Wald, Neukirchen, Bramberg, Hollersbach, Mittersill, Stuhlfelden, Uttendorf, Niedernsill
  • Gemeinde Hüttschlag

Einreichfristen

Projekte können ab einem Volumen von 10.000 Euro netto gefördert werden. Die  Förderungskonditionen gelten befristet bis zum 31.12.2018 und somit für alle Förderungsanträge, die bis zu diesem Tag bei der Förderungsstelle eingelangt sind.

Bund-Ablehnung kein Hindernis

Sofern Zuschuss-Förderungsaktionen des Bundes zur Verfügung stehen, sollen zunächst diese Förderungsangebote in Anspruch genommen werden. Im Fall einer gänzlichen Ablehnung der Zuschuss-Förderung seitens des Bundes ist eine Förderung aus dem Wachstumsprogramm möglich.

 

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