Thermische Sanierung: So erhalten Unternehmen staatliche Zuschüsse

05. Oktober 2018 Drucken
Thermische Sanierung: So erhalten Unternehmen staatliche Zuschüsse
© Rainer Sturm/pixelio.de

Auch heuer stellt die österreichische Bundesregierung Budgetmittel für Förderungen im Bereich der thermischen Sanierung bereit. Für betriebliche Gebäudesanierungen ist die KPC der Ansprechpartner.

Mit Stand 01.10.2018 wurden bereits 3.450 Projekte zur Förderung eingereicht. Es stehen noch 24,7 Mio. Euro an Förderungsmitteln zur Verfügung.

Gebäude mindestens 20 Jahre alt

Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden zur Reduktion des Heizwärmebedarfs um mehr als 50 Prozent gegenüber dem unsanierten Zustand. Das Datum der erstmaligen Baubewilligung muss vor dem 1.1.1998 liegen.

Beispiele für förderungsfähige Projektteile

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Errichtung einer gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage zur Überschusseinspeisung mit einer Peakleistung ab 5 kW wenn diese im Zuge der thermischen Sanierung umgesetzt wird
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes

Zusätzlich werden für die thermische Sanierung auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt.

Bonus für neue Heizsysteme

Für die Umstellung einer fossilen Heizungsanlage auf ein klimafreundliches Heizsystem gibt es einen Bonus in der Höhe von 5.000 Euro.

Bis zu einem Drittel der förderungsfähigen Kosten

Die Förderung ist abhängig von der Sanierungsqualität und beträgt bis zu 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten. Eine Einreichung ist bis zur Ausschöpfung der Budgetmittel und längstens bis zum 28.02.2019 möglich.

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