Novelle zur Patientenverfügung: Das soll sich ändern

05. November 2018 Drucken
Novelle zur Patientenverfügung: Das soll sich ändern
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Im letzten Ministerrat wurde eine Novelle zur Patientenverfügung beschlossen. Die Laufzeiten werden verlängert und die Verfügungen zentral gespeichert. Ärzte sollen einfacher informiert werden.

Die Novelle bringe Erleichterungen und Rechtssicherheit für Ärzte, Patienten und Angehörige, erklärte Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ)Bei der Patientenverfügung gehe es um Selbstbestimmung, welche Therapieformen und Behandlungen man im Falle einer schweren Erkrankung oder im Alter ablehnen kann, berichtete die Ministerin.

Neue Laufzeiten und ELGA-Speicherung

Neu ist, dass die Laufzeit der Patientenverfügung acht statt bisher fünf Jahre beträgt, auch sieht die Novelle Vereinfachungen bei der Verlängerung vor. Zudem soll die Patientenverfügung künftig zentral in der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) gespeichert werden, damit sollen die Patientenverfügungen für Ärzte und Krankenhäuser einfach abrufbar werden.

Beschluss noch heuer

In der Begutachtung ist die Novelle großteils auf positives Echo gestoßen, Kritik gab es lediglich an Details. Das Ministerium hat keine Änderungen mehr an dem Entwurf vorgenommen, sagte ein Sprecher auf Journalistenfragen. Der Beschluss im Parlament soll noch heuer erfolgen. (APA)

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